Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Wie erwartet hat die US-Notenbank FED gestern keine neuen Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik angekündigt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die Befürworter von QE3 seien damit enttäuscht worden. Auch die Ergebnisse der heute stattfindenden EZB-Sitzung könnten mit Enttäuschung aufgenommen werden. Gold sei schon gestern zum ersten Mal seit einer Woche wieder unter die Marke von 1.600 USD je Unze gerutscht. In Euro ausgedrückt habe das gelbe Edelmetall kurzzeitig unter 1.300 EUR gehandelt.
Die Abwärtsbewegung könnte sich vorübergehend weiter fortsetzen. Mittel- bis langfristig betrachtet würden die Analysten jedoch klar von steigenden Goldpreisen ausgehen. Einer der Gründe dafür sei das Kaufinteresse der Zentralbanken.
Wie die Koreanische Zentralbank heute mitgeteilt habe, habe sie im Juli 16 Tonnen Gold gekauft. Damit seien die Goldreserven auf 70,4 Tonnen aufgestockt worden. Sie würden aber nach wie vor nur 0,9% der gesamten Währungsreserven ausmachen, sodass Potenzial für weitere Goldkäufe bestehe. Zuletzt habe die Koreanische Zentralbank im November 2011 ihre Goldreserven aufgestockt. (02.08.2012/ac/a/m)
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