Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Marktteilnehmer beim DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) scheinen derzeit etwas im Dunkeln zu tappen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zumindest Orientierung scheine gefragt zu sein, denn der bisherigen Wochenauftakt biete für jeden etwas: So falle auf der Oberseite auf, dass die letzten beiden Tageshochs mit 6.491 bzw. 6.496 Punkten sehr dicht beieinander lägen. Demnach dürfte ein Anstieg über diese Zone den Boden für einen Folgeanstieg in Richtung des jüngsten Verlaufshochs bei 6.642 Punkten bereiten. Dagegen würden die Aktienmarktbären auf die nennenswerten Dochte der letzten beiden Kerzen verweisen, die signalisieren würden, dass es oberhalb von 6.450 Punkten Angebotsüberhänge gebe.
Aufgrund des auf Wochenbasis ausgeprägten "shooting stars" würden die Analysten derzeit leicht die Unterseite favorisieren. Perspektivisch würden sie deshalb einen Stresstest der Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.326 Punkten) und dem ehemaligen, Ende März etablierten Abwärtstrends (akt. bei 6.298 Punkten) erwarten. Aber bereits ein erneutes Abrutschen unter die meistbeachtete Glättungslinie würde ein Schließen der Kurslücke von Ende Juni bei 6.262/40 Punkten implizieren. Spätestens dann dürfte auch eine potenzielle "Bärenflagge" thematisiert werden. (12.07.2012/ac/a/m)
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