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US-Aktienmärkte: Es ging südwärts

Wien (www.aktiencheck.de) - An den US-Aktienmärkten ging es am Freitag neuerlich südwärts, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Neben dem enttäuschenden Börsendebüt von Facebook (ISIN US30303M1027/ WKN A1JWVX) habe unverändert die europäische Schuldenkrise das Börsengeschehen belastet. Auf Wochensicht habe sich für alle drei wichtigen Indices ein deutliches Minus ergeben: Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) -3,5%, S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) -4,3% und die NASDAQ -5,3% (ISIN XC0009694271/ WKN 969427).

Im Sog der Facebook-Aktie, die nur knapp über dem Ausgabekurs von USD 38 aus dem Handel gegangen sei, hätten auch andere Unternehmen aus dem Bereich soziale Medien verloren (LinkedIn (ISIN US53578A1088/ WKN A1H82D) -5,6%, Groupon (ISIN US3994731079/ WKN A1JMC2) -6,6% und Internetspiele-Anbieter Zynga (ISIN US98986T1088/ WKN A1JMFQ) -13%). Gegen den allgemeinen Markttrend hätten sich Yahoo! (ISIN US9843321061/ WKN 900103) (+3,7%) gestemmt. Meldungen zufolge wolle sich der Internetanbieter von einem Teil seiner milliardenschweren Beteiligung an der Alibaba Group (ISIN KYG017171003/ WKN A0M5W0) trennen. Negativ aufgenommen worden sei der Stellenabbau bei Hewlett-Packard (ISIN US4282361033/ WKN 851301) (-2,8%).

Bis auf einige wenige Unternehmen, die diese Woche noch ihre Ergebnisse präsentieren würden, würden an der Börse wichtige Impulse fehlen, um die Probleme Europas in den Hintergrund zu drängen. Spekulationen darüber, dass die Bank von Japan diese Woche weitere wirtschaftsstimulierende Maßnahmen bekannt geben könnte, hätten sich positiv auf den japanischen Aktienmarkt ausgewirkt. Gefragt seien exportorientierte Titel gewesen, die von einem schwächeren Yen-Kurs profitiert hätten. Erste Futures-Indikationen würden aktuell auf eine leicht positive Eröffnung an den europäischen Handelsplätzen hindeuten. (21.05.2012/ac/a/m)

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gestern 22:36 außerbörslich USA 15.387,58 Pkt. Chart
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