Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - "Freitag als Spielverderber" oder die "Rückkehr der Unsicherheit": Letztlich hat sich die Parallele (akt. bei 6.765 Punkten) zum Erholungstrend seit Anfang Juni doch als zu hohe Hürde erwiesen, so die Analysten der HSBC Trinkaus & Burkhardt in ihrem Kommentar zum DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900).
Aufgrund des gleichzeitig erfolgten Rebreaks des 61,8%-Fibonacci-Retracements des Korrekturimpulses von Mitte März bis Anfang Juni (6.705 Punkte), des Schließens der Kurslücke vom Vortag sowie des Rutsches unter das alte Bewegungshoch bei 6.642 Punkten müsse die Kursentwicklung vom vergangenen Freitag als Schlag ins Kontor bezeichnet werden.
Auffällig sei zudem, dass die jüngsten beiden Tageshochs (6.774/76 Punkte) nahezu deckungsgleich sind, sodass gemäß der klassischen Candlestickanalyse ein so genanntes "tweezer top" entstehe. Da zudem auf Wochenbasis eine Kerze mit markantem Docht ausgeprägt worden sei, scheine aus Investorensicht wieder etwas mehr Vorsicht angebracht zu sein. Die nächste kleinere Auffangmarke ergebe sich aus dem Tief vom 7. März bei 6.613 Punkten. Massiver sei allerdings erst die mittlerweile wieder steigende 200-Tages-Linie (akt. bei 6.363 Punkten). (23.07.2012/ac/a/m)
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