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DAX von den Entwicklungen in der Eurozone sichtlich beeindruckt

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In den letzten Tagen war unschwer zu erkennen, dass sich der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) von den Entwicklungen in der Eurozone sichtlich beeindruckt zeigte, so die Analysten der Helaba.

Entsprechend seien die Volatilitäten deutlich angesprungen, was die zunehmende Risikoaversion der Marktteilnehmer unterstreiche. Angesichts fallender Hoch- und Tiefpunkte bei den führenden Indices und einer bereits vollzogenen Annäherung an wichtige Supportmarken wie der 200-Tage-Linie beim DAX, sei nicht davon auszugehen, dass sich das Gesamtbild in Kürze deutlich aufhellen werde. Grundsätzlich hätten laufende Trends eine höhere Wahrscheinlichkeit sich fortzusetzten als umzukehren. Nicht zuletzt deshalb finde sich, abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, kein ausreichend gutes Chance- und Risikoprofil um neue Long-Positionen zu rechtfertigen.

In diesem Zusammenhang sei nochmals auf die 55-Wochen-Linie (EMA) hingewiesen. Sollte diese (aktuell bei 6.490 Zählern) auf Schlusskursbasis unterschritten werden, würde ein bereits letzte Woche ausgelöstes Short-Signal (mittelfristig) nochmals bestätigt werden. Sofern dies der Fall sein sollte, wofür einiges spreche, könnte ein Rutsch unter die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Zählern, aus charttechnischer Sicht, nicht ausgeschlossen werden.

Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart würden auf eine verhaltene Eröffnung hindeuten. Zwar sei es dem Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) in der letzten Handelsstunde gelungen, leicht in die Pluszone zu drehen, allerdings sei die weiterhin vorhandene Verunsicherung der Marktteilnehmer förmlich greifbar. Die politischen Ereignisse rund um die Eurozone würden weiter den Ton angeben, wenngleich immer offensichtlicher werde, dass die einzelnen Länder verstärkt ihre eigenen Interessen durchsetzen wollten. So habe z.B. Italiens Ministerpräsident gesagt, dass die "Euro-Bonds bald kommen werden". In Griechenland haätten die Gegner des EU-Sparprogramms noch immer die Nase vorn. (25.05.2012/ac/a/m)

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