Zürich (www.aktiencheck.de) - Jon Rigby, Analyst der UBS, stuft die Aktie von Total (ISIN FR0000120271/ WKN 850727) unverändert mit "buy" ein.
Der bereinigte Nettogewinn des zweiten Quartals habe den Erwartungen entsprochen. Die Geschäftsentwicklung in der E&P-Sparte sei wegen verschiedener operativer Probleme (Elgin, Nigeria, Jemen, Syrien) schwächer verlaufen als angenommen. Die Raffinierungs- und Chemieaktivitäten seien dagegen solide gewesen, was aber wegen des vorteilhaften Umfelds keine Überraschung gewesen sei.
Abgesehen davon habe Total die Dividende auf 0,59 EUR je Aktie angehoben, um der angestrebten 50%igen Ausschüttungsquote Rechnung zu tragen.
Exklusive der spezifischen Probleme im E&P-Bereich hätte sich das Produktionswachstum auf 3,5% belaufen. Dies deute auf ein Momentum hin, welches sich im Falle der Lösung der Probleme entfalten könnte. Damit könnte im späteren Jahresverlauf gerechnet werden.
Im Vergleich zur Royal Dutch Shell-Aktie (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M) habe sich der Bewertungsabschlag auf ein historisches Niveau ausgeweitet. Dieser Discount sei nur zum Teil gerechtfertigt. Das 12-Monats-Kursziel werde von 42,00 auf 44,00 EUR heraufgesetzt.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der UBS für die Total-Aktie weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 30.07.12) (30.07.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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