Analyse
- Datum der Analyse:
- 18.06.2013
- Währung:
- EUR
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 18.06.2013
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im
dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 18.06.2013
AIXTRON
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Aixtron ${Stock:21058705} von
14 auf 16 (Kurs: 12,845) Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen'
belassen. Analyst Karsten Iltgen trägt damit in seiner Studie vom Dienstag den
Kostenreduzierungen durch den neuen Aixtron-Chef Martin Goetzeler Rechnung.
Seine Schätzung für den normalisierten Gewinn je Aktie (EPS) hob er auf 1 Euro
an. 'Auch wenn sich der Auftragseingang noch auf unverändert niedrigem Niveau
befindet, sehen wir weitere Anzeichen der Erholung im LED-Endmarkt', so der
Experte weiter.
BILFINGER
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Bilfinger ${Stock:82305} von
84 auf 83 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe für
Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge der
jüngsten Währungsbewegungen reduziert, schrieb Analyst Will Morgan in einer
Branchenstudie vom Dienstag. Zahlreiche Schwellenländer-Währungen hätten zum
Euro und Franken abgewertet. Die großen Zementkonzerne spürten dies am
deutlichsten, Baukonzerne hingegen weniger. Er bevorzuge zudem Konzerne mit
stärkerer Ausrichtung auf etablierte Märkte.
DANONE
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Danone ${Stock:85477} von 53 auf 55
Euro angehoben und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Die Erholung der
Gewinnspannen bei dem Nahrungsmittelkonzern dürfte länger auf sich warten lassen
als gedacht, schrieb Analyst James Targett in einer Studie vom Dienstag. Er rate
aus Danone-Aktien in die von Unilever umzuschichten.
DEUTSCHE TELEKOM
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche
Telekom ${Stock:181029} auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 9,80 Euro belassen. Die
jüngsten Nachrichten aus dem Sektor werte sie für die Deutsche Telekom positiv,
schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Branchenstudie vom Dienstag. Durch
eine mögliche Fusion zwischen Vodafone und Kabel Deutschland würden zwar die
Großkunden-Umsätze der Bonner sinken, die Konsolidierung in der Mobilfunkbranche
könnte aber beschleunigt werden.
ENEL
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Enel ${Stock:95492} angesichts der von
Italiens Regierung angekündigten Maßnahmen zur Senkung der Stromrechnungen auf
'Neutral' mit einem Kursziel von 3,60 Euro belassen. Nachhaltige Folgen für die
Versorger dürften die Maßnahmen nicht haben, schrieb Analyst Dario Carradori in
einer Studie vom Dienstag. Gleichwohl seien niedrigere Energiekosten ein Thema,
auf das sich die Regerung konzentriere. Es bedeute für die Versorger ein Risiko.
ENEL
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Enel auf 'Underweight'
belassen. Mit den wohl baldigen regulatorischen Entscheidungen in Spanien seien
die Unsicherheiten für den Versorger mit dem Blick auf die politischen Risiken
aber noch keineswegs beendet, schrieb Analyst Javier Garrido in einer Studie vom
Dienstag. Der Experte rechnet mit weiteren Ergebnisbelastungen durch die später
anstehende Reformen in Spanien. Obenauf kämen noch Risiken durch die
Währungsschwäche in Lateinamerika und durch den Rückgang bei den Terminpreisen
für Strom in Spanien und Italien. Der Experte empfiehlt weiterhin, in Papiere
des italienischen Anbieters Terna/Snam umzuschichten. Der Rückgang beim Gewinn
je Aktie (EPS) dürfte anhalten.
ENI
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Eni ${Stock:89767} von 21,50
auf 21,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Outperform' belassen. Nach der
neuesten Gewinnwarnung der Beteiligung Saipem habe sie ihre Prognosen für den
italienischen Öl- und Gaskonzern für 2013 und 2014 gesenkt, schrieb Analystin
Kim Fustier in einer Studie vom Dienstag. Als Belastungsfaktoren habe sie zudem
leichte Rückgänge bei den Volumina in der Exploration und Förderung
(Upstream-Geschäft) und den langsameren Produktionsanlauf in Algerien
eingearbeitet.
EVONIK
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Evonik ${Stock:52234470} mit 'Equal-weight' und
einem Kursziel von 30 Euro in die Bewertung aufgenommen. 'Heute Gegenwind,
morgen Wachstum', titelte Analyst Paul Walsh in seiner am Dienstag vorgelegten
Studie zu dem deutschen Spezialchemie-Unternehmen. Investitionen sorgten für ein
langfristig solides Wachstum und auch die starke bilanzielle Verfassung sowie
die Dividendenrendite und der Freie Kapitalzufluss (FCF) seien positiv. Jedoch
stehe Evonik kurzfristig vor großen Herausforderungen durch das schwierige
Marktumfeld. Die Bewertung erscheine fair.
FEDEX
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat FedEx ${Stock:91600} vor Zahlen auf 'Neutral'
mit einem Kursziel von 105 US-Dollar belassen. Dank der breiten geografischen
Aufstellung und der umfassenden Aktivitäten gebe der Logistikkonzern bei dieser
Gelegenheit üblicherweise einen Ausblick sowohl auf die eigenen Geschäfte als
auch auf die erwartete wirtschaftliche und industrielle Entwicklung in den USA
sowie weltweit, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Dienstag. Neben
den Zahlen zum Schlussquartal und Geschäftsjahr 2013 rechne er mit einem
erstmaligen Ausblick auf das Auftaktquartal sowie das Jahr 2014. Allgemein werde
mit Anzeichen für eine Stabilisierung und einem Umsatzwachstum gerechnet. Die
Margen dürften sich dank der Maßnahmen zur Gewinnverbesserung ebenfalls etwas
aufhellen.
FIELMANN
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fielmann ${Stock:82208} nach
einer Investorenveranstaltung auf 'Hold' mit einem Kursziel von 75 Euro
belassen. Das zweite Quartal sei bisher gut verlaufen und er rechne mit einem
deutlicheren Umsatzwachstum als zum Jahresauftakt, schrieb Analyst Thilo
Kleibauer in einer Studie vom Dienstag. Das Geschäftsmodell der Optikerkette sei
intakt, und der stetige Wachstumskurs sollte weiter anhalten.
HANNOVER RÜCK
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hannover Rück ${Stock:182351} auf
'Buy' mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Erste Schätzungen des
Rückversicherers für die Flutschäden in Deutschland deckten sich weitgehend mit
seinen Prognosen von rund 100 Millionen Euro, schrieb Analyst Philipp Häßler in
einer Studie vom Dienstag. Wichtig sei, dass der Konzern wohl nicht komplett auf
sein Halbjahres-Budget für Naturkatastrophen werde zugreifen müssen. Insgesamt
seien die Nachrichten zu den Hochwasser-Schäden nicht gerade positiv,
andererseits aber auch nicht überraschend.
HEIDELBERGCEMENT
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für
HeidelbergCement ${Stock:82340} von 55,00 auf 53,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell'
belassen. Er habe für Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine
Schätzungen im Zuge der jüngsten Währungsbewegungen reduziert, schrieb Analyst
Will Morgan in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zahlreiche
Schwellenländer-Währungen hätten zum Euro und Franken abgewertet. Die großen
Zementkonzerne spürten dies am deutlichsten, Baukonzerne hingegen weniger.
HEIDELBERGER DRUCK
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Heidelberger Druck ${Stock:82962} von 'Sell'
auf 'Hold' hochgestuft und das Kursziel von 1,20 auf 2,20 Euro angehoben. Der
Druckmaschinenhersteller sei auf einem guten Weg zurück in die schwarzen Zahlen,
schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Dienstag. Angeschoben durch
anhaltende Kostensenkungsmaßnahmen sollte der Konzern sein Ergebnis nach 2013/14
weiter verbessern. Es seien aber weitere Maßnahmen nötig, um die Finanzstruktur
von Heideldruck zu verbessern.
HEIDELBERGER DRUCK
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Heidelberger
Druck von 1,80 auf 2,40 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral'
belassen. Der Druckmaschinenhersteller habe im Geschäftsjahr 2013 bereinigt den
ersten eindeutig positiven Betriebsgewinn EBIT seit 2008 ausgewiesen und ernte
damit offenbar die Früchte seines Restrukturierungsprogramms 'Focus 2012',
schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Dienstag. Die bisherigen
Mühen schienen sich auszuzahlen. Die schwache finanzielle Basis bleibe aber ein
ernsthaftes Problem.
HENKEL
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Vorzüge von Henkel ${Stock:82344} im Zuge einer
Kapitalmarkttagung zur Klebstoffsparte auf 'Sell' mit einem Kursziel von 56 Euro
belassen. Insgesamt hätten sich die Fundamentaldaten für den Anlagehintergrund
nicht verändert, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom
Dienstag. Die angedeuteten Margenverbesserungen im Klebstoffgeschäft seien
positiv, aber auch notwendig, wenn Henkel seine Gewinnziele 2016 erreichen
wolle. Die Aktie erscheine ihr übertrieben hoch bewertet, hieß es zur
Verkaufsempfehlung.
HHLA
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für HHLA ${Stock:18135068} auf
'Buy' mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Die geplante Allianz der drei
großen Containerreedereien Maersk, MSC und CMA-CGM sei für den Hamburger
Hafenbetreiber eine schlechte Nachricht, sollte sie genehmigt werden, schrieb
Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Dienstag. Mit der Konsolidierung in
der Schiffsbranche kämen größere und mächtigere Verhandlungspartner an den
Tisch, die die Frachtraten unter Druck bringen könnten.
HOCHTIEF
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hochtief ${Stock:82363} von
69,00 auf 62,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Conviction Buy' belassen.
Er habe für Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge
der jüngsten Währungsbewegungen reduziert, schrieb Analyst Will Morgan in einer
Branchenstudie vom Dienstag. Zahlreiche Schwellenländer-Währungen hätten zum
Euro und Franken abgewertet. Die großen Zementkonzerne spürten dies am
deulichsten, Baukonzerne hingegen weniger. Wienerberger, Titan und Lafarge seien
unter den Baustoffherstellern seine 'Top Picks', Hochtief und Vinci seine
Favoriten bei den Baukonzernen.
HOLCIM
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Holcim von
81,00 auf 75,50 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er
habe für Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge
der jüngsten Währungsbewegungen reduziert, schrieb Analyst Will Morgan in einer
Branchenstudie vom Dienstag. Zahlreiche Schwellenländer-Währungen hätten zum
Euro und Franken abgewertet. Die großen Zementkonzerne spürten dies am
deutlichsten, Baukonzerne hingegen weniger. Er bevorzuge zudem Konzerne mit
stärkerer Ausrichtung auf etablierte Märkte.
HSBC
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat HSBC ${Stock:94352} von 'Neutral' auf 'Buy' hochgestuft,
aber das Kursziel auf 770 Pence belassen. Er sehe beim Margendruck der Banken
den Wendepunkt erreicht, schrieb Analyst Ronit Ghose in einer am Dienstag
vorgelegten Branchenstudie. Zuletzt habe die britische Großbank ihren
Konkurrenten Standard Chartered beim Kreditwachstum in Asien übertrumpft,
während die Aktie sich schwach präsentiert habe. Das Institut zähle ohnehin zu
den größten Profiteuren steigender US-Zinsen.
KABEL DEUTSCHLAND
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Kabel Deutschland ${Stock:28979828} nach den
jüngsten Übernahmespekulationen von 'Sell' auf 'Hold' hochgestuft und das
Kursziel auf 57 Euro belassen. Für die Aktionäre des deutschen
Kabelnetzbetreibers seien die Nachrichten positiv, da in jedem Fall ein Angebot
zu erwarten sei. Es sei zwar sehr unrealistisch, dass eine Übernahme durch
Liberty ${Stock:12258773} genehmigt würde, der Konzern spekuliere aber offenbar doch auf grünes
Licht durch die Aufsichtsbehörden. Für Vodafone ${Stock:14854953} mache ein Kauf von Kabel
Deutschland aus ökonomischer Sicht keinerlei Sinn. Offenbar sei der Konzern nun
aber sogar bereit, für die Korrektur seiner reinen Mobilfunk-Strategie zu viel
zu bezahlen.
KABEL DEUTSCHLAND
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Kabel
Deutschland vor dem Hintergrund der aktuellen Übernahmespekulationen im
Telekomsektor auf 'Market-Perform' mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Das
Übernahmethema sei zunehmend komplex, schrieb Analystin Robin Bienenstock in
einer Branchenstudie vom Dienstag. Die jüngsten Meldungen dazu ließen sich vor
allem für die Aktionäre von Kabel Deutschland positiv deuten, denn der
Kabelnetzbetreiber könnte von einem Bieterkampf profitieren. Für die
Vodafone-Anteilseigner seien die Nachrichten indes negativ. Die Briten könnten
für eine Übernahme zu viel bezahlen.
KABEL DEUTSCHLAND
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Kabel Deutschland nach dem Einstieg von Liberty
Global in ein Bietergefecht um den Kabelnetzbetreiber auf 'Add' mit einem
Kursziel von 78 Euro belassen. Mit seinem Gegenangebot scheine der
US-Medienkonzern den Preis über die Wohlfühl-Schwelle von Gegner Vodafone
treiben zu wollen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag.
Sie rechne in einem Übernahmeszenario mit einer Preisspanne von 97 bis 108 Euro.
Aber auch ohne die Übernahme könne die Kabel-Aktie einen Kurs von über 100 Euro
erreichen, sobald die Investitionen in das Netz Früchte tragen werden.
KOENIG & BAUER
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Koenig & Bauer ${Stock:82867}
nach einer Gewinnwarnung auf 'Hold' mit einem Kursziel von 18 Euro belassen.
Analyst Eggert Kuls reduzierte daraufhin seine Schätzung für das operative
Ergebnis (EBIT) 2013 um 47 Prozent. Dank höherer Kosteneinsparungen sollte das
EBIT im kommenden Jahr und 2015 aber höher als bislang von ihm erwartet
ausfallen, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Der Experte hält die Aktie
des Druckmaschinenbauers aktuell für klar unterbewertet.
KTG AGRAR
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für KTG Agrar nach dem
Erreichen von 40 Megawatt Biogas-Kapazität durch die Tochter KTG Energie auf
'Accumulate' mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. KTG Energie komme beim
Aufbau der Kapazitäten gut voran, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer
Studie vom Dienstag. Jedoch sei das jüngste Zahlenwerk erheblich schwächer
ausgefallen als vom Unternehmen selbst erwartet. Nun komme es darauf an, wie
sich das Geschäft in den kommenden Quartalen verbessere.
LAFARGE
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lafarge ${Stock:85426} von
59,00 auf 56,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Er habe
für Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge der
jüngsten Währungsbewegungen reduziert, schrieb Analyst Will Morgan in einer
Branchenstudie vom Dienstag. Zahlreiche Schwellenländer-Währungen hätten zum
Euro und Franken abgewertet. Die großen Zementkonzerne spürten dies am
deutlichsten, Baukonzerne hingegen weniger. Er bevorzuge zudem Konzerne mit
stärkerer Ausrichtung auf etablierte Märkte.
LANXESS
LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Lanxess ${Stock:6585500} auf 'Neutral' mit
einem Kursziel von 60 Euro belassen. Ein Joint Venture vom Reifenhersteller
Michelin zur Produktion von synthetischen Kautschuk in Indonesien dürfte den
Spezialchemiekonzern Lanxess bis 2017 kaum belasten, schrieb Analyst Andrew
Stott in einer Studie vom Dienstag. Michelin mache sich aber weiter unabhängig
von Zulieferern wie Lanxess. Unterdessen erwartet der Experte auf dem
Reifenmarkt eine Absatzerholung für das zweite Quartal, eine Preiserholung sei
aber nur begrenzt in Sicht.
METRO
PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Metro ${Stock:82930} auf
'Underperform' mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Angesichts schwacher
Nachfrage der Konsumenten und dem Wechsel hin zum Onlinegeschäft, gebe es für
die großen Einzelhändler aktuell nur begrenzte Wachstumsmöglichkeiten, schrieb
Analyst John Kershaw in einer Branchenstudie vom Dienstag. Metro und Carrefour
hätten dabei noch am meisten Spielraum das Working Capital zu verbessern. Bei
Metro stehe insbesondere eine Verkleinerung der Lagerbestände über alle Sparten
im Raum. Der Konzern habe aber innerhalb der Branche das längste Zahlungsziel
bei Lieferantenkrediten und sei regulatorischen Risiken ausgesetzt, die auf eine
Verkürzung der Fristen zielten.
NESTLE
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Nestle
trotz des von Konkurrent Mondelez geplanten Vorstoßes in den Markt für
Nespresso-Kapseln auf 'Overweight' mit dem Ziel 68 Franken belassen. Für
Mondelez biete dieser Markt attraktive zusätzliche Chancen, schrieb Analyst
Matthew Grainger in einer Studie vom Dienstag. Aber auch für Nestle dürfte sich
das Geschäft mit den Kaffee-Kapseln weiter robust entwickeln, denn die Kunden
seien mit den Nespresso-Produkten der Schweizer hoch zufrieden. Mondelez wie
auch Nestle blieben für ihn bevorzugte Werte im US-amerikanischen und
europäischen Nahrungsmittelsektor.
SAINT GOBAIN
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Saint-Gobain ${Stock:87212}
von 33 auf 32 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe
für Unternehmen aus dem europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge der
jüngsten Abwertung zahlreiche Schwellenländer-Währungen zum Euro und Franken
reduziert, schrieb Analyst Will Morgan in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die
großen Zementkonzerne spürten diese Währungsbewegungen am deutlichsten,
Baukonzerne hingegen weniger. Er bevorzuge zudem Konzerne mit stärkerer
Ausrichtung auf etablierte Märkte. Wienerberger, Titan und Lafarge seien unter
den Baustoffherstellern seine 'Top Picks', Hochtief und Vinci unter den
Baukonzernen.
SAP
LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat SAP ${Stock:82849} von 'Hold' auf 'Buy'
hochgestuft und das Kursziel auf 65 Euro belassen. Angeschoben durch die
schnelle Datenbank Hana und das Geschäft mit Cloud Computing sowie mobilen
Anwendungen verbesserten sich die Wachstumsperspektiven für den Softwarekonzern,
schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Dienstag. Die jüngst
angekündigte Übernahme des Schweizer eCommerce-Anbieters Hybris dürfte noch
einmal für Pluspunkte für die SAP-Cloud in der Kundenmanagement-Plattform
sorgen.
TALANX
FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Talanx ${Stock:55103458} auf
'Accumulate' mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Die vom Versicherer
erwarteten Verluste durch die Flutschäden in Deutschland beliefen sich auf unter
250 Millionen Euro und deckten sich somit in etwa mit seinen Schätzungen,
schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei, dass
das Budget von Talanx für Naturkatastrophen diese Verluste noch abdecke. Somit
dürfte der Konzern seine Jahresziele erreichen.
TELEFONICA DEUTSCHLAND
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für
Telefonica Deutschland ${Stock:55915001} auf 'Market-Perform' mit einem Kursziel von 6,40 Euro
belassen. Angesichts einer möglichen Fusion zwischen Kabel Deutschland und
Vodafone könnte sich Telefonica zu einer Transaktion in Deutschland verlanlasst
sehen, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Dienstag. Somit
könnten Telefonica Deutschland (O2) und Telefonica davon profitieren.
UBS
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für UBS von 18,00
auf 19,50 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die
Schweizer Bank sei mit Blick auf ihre Restrukturierung weiter in der Spur,
schrieb Analyst Robert Murphy in einer Studie vom Dienstag. Altlasten würden zu
geringeren Kosten abgebaut als bislang von ihm angenommen. Der Experte hob seine
Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Jahre 2013 und 2014 an. Auch seine
Dividendenerwartung erhöhte er von 75 auf 90 Rappen je Anteilschein.
VINCI
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Vinci ${Stock:86757} auf
'Buy' mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Er habe für Unternehmen aus dem
europäischen Bausektor seine Schätzungen im Zuge der jüngsten Abwertung
zahlreiche Schwellenländer-Währungen zum Euro und Franken reduziert, für Vinci
allerdings nur leicht, schrieb Analyst Will Morgan in einer Branchenstudie vom
Dienstag. Die großen Zementkonzerne spürten die Währungsbewegung am
deutlichsten, Baukonzerne hingegen weniger. Er bevorzuge zudem Konzerne mit
stärkerer Ausrichtung auf etablierte Märkte. Wienerberger, Titan und Lafarge
seien unter den Baustoffherstellern seine 'Top Picks', Hochtief und Vinci unter
den Baukonzernen.
VODAFONE
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Vodafone
angesichts der jüngsten Übernahmespekulationen im Telekomsektor auf
'Underperform' mit einem Kursziel von 135 Pence belassen. Für
Vodafone-Anteilseigner sei eine Übernahme von Kabel Deutschland insofern
negativ, als die Briten für den deutschen Kabelnetzbetreiber zu viel bezahlen
könnten, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Dienstag.
Insgesamt sei das Übernahmethema beiderseits des Atlantiks zunehmend komplex.
VODAFONE
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Vodafone mit Blick auf einen möglichen
Bieterkampf um Kabel Deutschland auf 'Buy' mit dem Kursziel 230 Pence belassen.
Der britische Mobilfunkkonzern sei in einer relativ starken Position, schrieb
Analyst Nick Lyall in einer Studie vom Dienstag. Wegen des Abkommens über eine
Nutzung des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Telekom sei der
Kabelnetzbetreiber für die Briten nicht unverzichtbar. Zudem dürften die
kartellrechtlichen Hürden für eine Übernahme niedriger sein als bei einem Kauf
von Kabel Deutschland durch den US-Medienkonzern Liberty Global. Auch höhere
Synergien aufgrund geografischer Überlappungen und die starke Bilanz sprächen
für Vodafone.
/he