Branchenanalysen

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 09.08.2012

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 09.08.2012 AIR BERLIN FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Air Berlin nach vorläufigen Zahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 1,40 Euro belassen. Umsatz und Betriebsgewinn der Fluggesellschaft hätten im zweiten Quartal im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Bei der endgültigen Zahlenvorlage dürften daher das Effizienzprogramm der Fluggesellschaft, eine intensivere Kooperation mit Etihad und eventuelle, weitere Verzögerungen bei der Eröffnung des neuen Flughafens von Berlin im Mittelpunkt stehen. AIR BERLIN FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Berlin nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 2,00 Euro belassen. Zwar habe der Verlust vor Zinsen und Steuern seine Erwartung erfüllt, doch sei die Eigenkapitalquote niedriger als gedacht, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Sie habe ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Positiv sei derweil, dass die Fluggesellschaft mit der dringend notwendigen Restrukturierung etwas schneller vorangekommen sei als geplant. AIR LIQUIDE LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Air Liquide von 114,50 auf 122,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Er habe die Gewinnprognosen nach dem Ergebnisausweis angepasst, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem habe er die Basis für den Bewertungsrahmen für defensive Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung sich gut berechnen lasse, von 2013 auf 2014 verschoben. Dazu zähle auch Air Liquide. Der Gase-Produzent zähle zu den modernen Chemiekonzernen, die ihre operativen Gewinne im zweiten Quartal im Gegensatz zu den traditionellen Unternehmen im Sektor im Durchschnitt gesteigert hätten. AXEL SPRINGER PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Axel Springer nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. In einem schwierigen Umfeld für Werbung habe der Medienkonzern operativ respektabel abgeschnitten, schrieb Analyst Laurent Picard in einer Studie vom Donnerstag. Einer guten Entwicklung bei Tageszeitungen und mit Online-Produkten hätten schwache Ergebnisse im Magazinbereich sowie im internationalen Geschäft gegenüber gestanden. Seine Schätzungen für 2012 blieben unverändert. Nach dem ersten Halbjahr und wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten sie sich aber als zu optimistisch erweisen. AXEL SPRINGER FRANKFURT - Die Commerzbank hat Axel Springer nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Add' auf 'Hold' abgestuft, das Kursziel aber auf 40,00 (Kurs: 36,835) Euro belassen. Nach der zuletzt guten Entwicklung der Aktien liege der Kurs nahe am Ziel, begründete Analystin Sonia Rabussier ihr neues Votum in einer Studie vom Donnerstag. Die soliden Resultate des Medienkonzerns hätten ihre und die Erwartungen des Marktes etwas übertroffen. Allerdings habe das teilweise an positiven Einmaleffekten gelegen. Zudem habe sich das Wachstum im Digitalgeschäft verlangsamt. BAYER LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 69,00 auf 77,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Er habe die Prognosen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBDTA) nach dem Ergebnisausweis erhöht, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem habe er die Basis für den Bewertungsrahmen für defensive Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung sich gut berechnen lasse, von 2013 auf 2014 verschoben. Dazu zähle auch Bayer. Die Leverkusener seien einer der modernen Chemiekonzerne, die ihre operativen Gewinne im zweiten Quartal im Gegensatz zu den traditionellen Unternehmen im Sektor im Durchschnitt gesteigert hätten. Bayer habe seine und die Schätzungen des Marktes beim EBITDA vor Sondereffekten übertroffen. BILFINGER FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bilfinger Berger nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Resultate des Baukonzerns hätten seine Erwartungen ziemlich genau erfüllt und marginal oberhalb der Marktschätzungen gelegen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Etwas besser sei die Marge bei Energie-Dienstleistungen ausgefallen, wohingegen jene im Bereich Industrie-Dienste etwas enttäuscht habe. Der Ausblick für den Nettogewinn im Gesamtjahr liege etwas unter seiner Prognose - womöglich habe er die Kosten und Auswirkungen der Umstrukturierungen unterschätzt. Operativ entsprächen die Ziele aber seinen Prognosen. BILFINGER FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bilfinger Berger nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 85,00 Euro belassen. Der Baukonzern habe ein solides zweites Quartal hinter sich, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgüter (EBITA) habe seine und die Erwartung des Marktes übertroffen. Positiv sei das überraschend hohe EBITA in der Sparte Industrial Services, wohingegen der Margendruck in diesem Geschäftsbereich leicht negativ sei. Letzteres dürfte aber von der Gewinnüberraschung überkompensiert werden. BRENNTAG ZÜRICH Die UBS hat die Aktien von Brenntag auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Das schwache organische Wachstum des Chemiehändlers begrenze das Potenzial für weitere Gewinnsteigerungen, schrieb Analyst Shang Liew in einer Studie vom Donnerstag. BRENNTAG LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Brenntag nach Zahlen zum zweiten Quartal von 125,00 auf 123,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Conviction Buy' belassen. Wegen des trüberen Konjunkturumfeldes habe er die Gewinnerwartungen leicht reduziert, schrieb Analyst Charles Wilson in einer Studie vom Donnerstag. Der Chemikalienhändler sei allerdings hervorragend aufgestellt und die weltweite Nummer eins. Zudem sei das Geschäftsmodell aufgrund der diversifizierten Endmärkte und der Produktvielfalt robust. CELESIO FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio auf 'Buy' mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Nach den Verkäufen von Movianto und Pharmexx sowie angesichts der geplanten Veräußerung von DocMorris dürfte der Pharmagroßhändler für 2011 einen rückwirkend bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) aus fortgeführter Geschäftstätigkeit bekanntgeben, um dem Markt einen Referenzpunkt zu geben, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Da dieser Wert geringer als der bisherige sein dürfte, könnten die Markterwartungen für 2012 und die folgenden Jahre sinken. Zudem könnten Firmenwertabschreibungen für DocMorris für Irritationen sorgen. Da das Cashflow-Profil sich aber kaum ändern dürfte, sei es beim Kursziel geblieben. CEWE COLOR FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Cewe Color nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von vorerst 40,00 Euro belassen. Vor allem dank der Übernahme von Saxoprint habe der Umsatz des Fotodienstleisters seine Erwartung übertroffen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) geringer gewesen als gedacht. Allerdings zähle nur das Geschäft im Schlussquartal. Mit Blick auf 2012 könnte das EBIT aufgrund höherer Marketinginvestitionen nur am unteren Ende der angestrebten Bandbreite liegen. Der Experte wird seine EBIT-Schätzungen für 2012 und die folgenden Jahre wahrscheinlich senken. Das dürfte auch zu einen niedrigeren Kursziel führen, wenngleich es beim Kaufvotum bleiben sollte. COMMERZBANK FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Commerzbank trotz schwacher Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 2,50 (Kurs: 1,224) Euro belassen. Auf bereinigter Basis sei es ein schwaches zweites Quartal des Geldinstituts gewesen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Sowohl die Risikovorsorge als auch der Zinsüberschuss hätten enttäuscht. Dazu komme der vorsichtige Ausblick für das zweite Halbjahr, was aber weniger überrascht habe, da die zweite Jahreshälfte für gewöhnlich schwächer als die erste ausfalle. DEUTSCHE TELEKOM FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 9,00 (Kurs: 9,140) Euro belassen. Dank eines starken Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den USA habe der Telekomkonzern die EBITDA-Schätzung des Marktes übertroffen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz habe sich wie erwartet entwickelt. Positive Währungseffekte hätten Rückenwind gegeben. DEUTSCHE TELEKOM LONDON - JPMorgan hat die Aktien von Deutsche Telekom nach Zahlen auf 'Neutral' belassen. Die Gewinnmargen in den USA und damit auch der Betriebsgewinn (EBITDA) des Telekomkonzerns seien im zweiten Quartal besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Donnerstag. Die Umsätze seien jedoch etwas schwach gewesen. Unter dem Strich dürfte das Zahlenwerk die Erwartungen an den Konzern nicht wesentlich verändern. DEUTSCHE TELEKOM FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Resultate des deutschen Telekom-Konzerns ergäben ein gemischtes Bild, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Donnerstag. Das Geschäft in Deutschland sei stabil geblieben, in Europa habe der Konzern aber geschwächelt. Für den besser als erwarteten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe insbesondere das US-Geschäft gesorgt. Im Hinblick auf die Unternehmensziele für 2012 hätten die Ergebnisse aber insgesamt beruhigend gewirkt. Investoren dürften zudem auch die bestätigte Dividende begrüßen. DEUTSCHE TELEKOM FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Dank eines starken Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den USA habe der Telekomkonzern die EBITDA-Schätzung des Marktes übertroffen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz habe sich wie erwartet entwickelt. Der Verlust von Kundenverträgen in den USA sei allerdings nach wie vor besorgniserregend. Das Deutschland-Geschäft sei solide gewesen, die Entwicklung in Europa hingegen eher trist, wenngleich die Deutsche Telekom im Vergleich zum Sektor relativ gut dastehe. DEUTZ FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutz nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 6,40 auf 3,70 Euro gesenkt. Angesichts der neuen Unternehmensprognosen könnten die Markterwartungen für den Motorenbauer deutlich sinken, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer zweiten Studie vom Donnerstag. Sie habe ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen reduziert, um das schwache Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book to Bill Ratio) zu reflektieren. Zudem lasse die Stabilisierung der Geschäfte in China länger auf sich warten als erwartet. Es dürfte obendrein einige Zeit brauchen, bis das Management nach der Gewinnwarnung das Vertrauen der Anleger zurückgewinne. DEUTZ FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Deutz nach Zahlen auf 'Verkaufen' mit einem fairen Wert von 3,30 (Kurs: 3,080) belassen. Analyst Karsten Oblinger betonte in einer Studie vom Donnerstag, dass der Motorenbauer mit den neuen Unternehmensschätzungen unter der bisherigen Konsenserwartung liege. Diese seien aber auch deutlich zu optimistisch gewesen, was damit zusammenhängen könne, dass einige Analysten ihre Modelle nach der Gewinnwarnung nicht hinreichend überarbeitet hätten. DOUGLAS FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Douglas nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Der Gewinn je Aktie des Einzelhändlers habe im dritten Geschäftsquartal unter anderem wegen des schwachen Buchgeschäfts deutlich unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Beili Chen in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe jetzt auch wegen der schwächeren Entwicklung der Margen im Schmuckgeschäft und der wirtschaftlichen Eintrübung von einem insgesamt härteren Umfeld für den Konzern aus. FRAPORT ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von Fraport nach Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 46,50 Euro belassen. Das Geschäft des Flughafenbetreibers sei im ersten Halbjahr wie erwartet verlaufen, wobei der Reingewinn wegen höherer Finanzierungskosten etwas niedriger als gedacht ausgefallen sei, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe davon aus, dass der Konzern auf einen eventuellen Nachfragerückgang mit Kostensenkungen reagieren könne. Die Vorhersehbarkeit der zukünftigen Entwicklung sei zwar gering, er sei aber dennoch zuversichtlich, dass sich Fraport auf dem richtigen Weg befinde. Der Experte erwartet, dass der Flughafenbetreiber die von ihm gemachten Jahresprognosen erfüllen werde. GENERALI PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen)hat das Kursziel für Generali nach der Zahlenvorlage von 15,30 auf 12,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Die in der Vorwoche vorgelegten Resultate für das zweite Quartal hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Donnerstag. Nach den Ergebnissen habe er diverse Anpassungen an seinen Schätzungen vorgenommen. Insgesamt dürften die Prognosen wegen der Realisierung von Kapitalgewinnen und -verlusten sehr volatil bleiben. GLENCORE PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Glencore vor Zahlen von 360,00 auf 390,00 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Im Rahmen der Zahlenvorlage halte er es für wahrscheinlich, dass der Schweizer Rohstoffhändler sein Gebot für den Bergbaukonzern Xstrata anheben werde, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Donnerstag. Zudem verspreche er sich Aussagen zur kartellrechtlichen Situation bei der Übernahme. Für das erste Halbjahr glaubt er, dass der Rückgang beim bereinigten operativen Gewinn mit 17 Prozent deutlich geringer ausfallen wird als im Branchendurchschnitt. JUNGHEINRICH HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Aktien von Jungheinrich nach Zahlen von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel auf 28,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Gabelstapler-Herstellers habe dank des berechenbaren Geschäfts mit Dienstleistungen im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Er sehe zwar auch keine Kurstreiber, halte angesichts der aktuellen Bewertung aber ein Kaufvotum für angemessen. KLÖCKNER & CO ZÜRICH - Credit Suisse hat die Aktien von Klöckner & Co auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Der Stahlhandel habe zwar wohl einige harte Jahre vor sich, aber sie seien hinsichtlich der Bilanz und des Betriebskapitals des Konzerns weiter relativ zuversichtlich, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt bewerte den Konzern, als ob er sich in einer Notlage befände, was aber nicht der Fall sei. Es brauche aber wohl vor allem eine Erholung der Stahlpreise, damit der Markt das Unternehmen wieder besser bewerte. KLÖCKNER & CO FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Klöckner & Co auf 'Hold' mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Er habe seine Gewinnschätzung für den Stahlhändler wegen Umstrukturierungskosten und Abschreibungen unter anderem in Spanien deutlich gesenkt, schrieb Analyst Matthias Pfeifenberger in einer Studie vom Donnerstag. Das Kursziel behalte er jedoch wegen der jüngsten Aufwertung von Aktien der Konkurrenz bei. In Zukunft gehe es für den Konzern eher darum, nachhaltig Gewinn zu machen als weiter zu wachsen. LANXESS LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lanxess nach Zahlen von 80,00 auf 78,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Er habe die Gewinnprognosen je Aktie für 2012 bis 2014 leicht reduziert, um den Ergebnisausweis zu reflektieren, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Management habe sich wie üblich eher vorsichtig zum Ausblick auf das zweite Halbjahr geäußert. Laut dem Experten dürfte eine Erholung der Butadien-Preise in Asien den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stützen. LINDE LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 160,00 auf 170,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er habe die Gewinnprognosen nach dem Ergebnisausweis angepasst, schrieb Analyst Richard Logan in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe er die Basis für den Bewertungsrahmen für defensive Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung sich gut berechnen lasse, von 2013 auf 2014 verschoben. Dazu zähle auch Linde. Der Industriegase-Produzent zähle zu den modernen Chemiekonzernen, die ihre operativen Gewinne im zweiten Quartal im Gegensatz zu den traditionellen Unternehmen im Sektor im Durchschnitt gesteigert hätten. Linde habe seine Erwartungen erfüllt. MERCK KGAA LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für die Aktien der Merck KGaA vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 75,00 Euro belassen. Er rechne für das zweite Quartal des Chemie- und Pharmakonzerns mit einem um Einmaleffekte bereinigten Gewinn von 1,82 Euro je Aktie, schrieb Analyst Amit Roy in einer Studie vom Donnerstag. Treiber für den entsprechenden Anstieg um 13 Prozent zum Vorjahr dürften die Töchter Serono sowie Millipore gewesen sein. Den Konzernumsatz erwartet der Experte bei 2,64 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 3,3 Prozent entspräche. MLP LONDON - JPMorgan hat die Aktien von MLP nach Zahlen auf 'Neutral' belassen. Das zweite Quartal des Finanzdienstleisters sei etwas besser als erwartet ausgefallen, und die Neuausrichtung des Geschäftsmodells hin zu den stetigeren Prämien aus der Vermögensverwaltung sei auf einem guten Weg, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Donnerstag. Gerade angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes habe der Konzern solide Ergebnisse vorgelegt. NEWS CORP FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Titel von News Corp. nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 26,00 (Kurs: 23,97) US-Dollar belassen. In seinem vierten Geschäftsquartal habe das Firmenimperium von Medienmogul Rupert Murdoch leicht unter den Erwartungen abgeschnitten, schrieb Analyst Doug Mitchelson in einer Studie vom Donnerstag. Als besonders positiv hob er die Entwicklung im Kabelnetzgeschäft hervor, dessen operatives Ergebnis sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent verbessert hatte. RATIONAL LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Rational nach Zahlen zum zweiten Quartal von 210,00 auf 220,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe die Gewinnerwartungen für 2012 und 2013 in erster Linie wegen gestiegener Umsatzerwartungen nach oben geschraubt, schrieb Analyst Will Wyman in einer Studie vom Donnerstag. RHÖN-KLINIKUM HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Aktien von Rhön-Klinikum nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 22,50 Euro belassen. Der Klinikbetreiber habe wahrlich kein tolles Quartal hingelegt, aber mit seinem Zahlenwerk auch keinen Anlass zu längerfristigen Sorgen gegeben, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Donnerstag. Die Probleme bei der Uniklinik Gießen-Marburg seien überwindbar und auch die Ablenkung durch den Übernahmeversuch durch Fresenius werde vorübergehen. RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die vom Klinikbetreiber vorgelegten Resultate hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz habe sich gut entwickelt, unter dem Strich sei das Ergebnis aber vom Fresenius-Gebot, verzögerten Umstrukturierungen und gestiegenen Kosten negativ beeinflusst worden. Kurzfristig dürfte die noch im August erwartete Entscheidung bezüglich der Übernahme durch Fresenius den Kurs der Aktie bestimmen. Fundamental bleibe es derweil eine wichtige Frage, ob und wann Rhön-Klinikum seine Margen wieder steigern kann. RHÖN-KLINIKUM FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Trotz eines starken Umsatzwachstums hätten die Gewinne sich verhalten entwickelt, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Das habe nach der Gewinnwarnung aber nicht überrascht. Der Klinikbetreiber habe eine ungünstige Kostenstruktur. SALZGITTER FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Salzgitter vor der Zahlenvorlage von 42,00 auf 37,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Accumulate' belassen. Vor dem Hintergrund des düsteren Preis- und Nachfrageumfelds für Stahl in Europa habe er seine Schätzungen für die Jahre 2012 und 2013 nach unten angepasst, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Aufgrund der konjunkturellen Sorgen und der Überkapazitäten in der Branche sei vorerst auch keine Besserung absehbar. Salzgitter verfüge aber auch über nicht-zyklische Segmente, die sich stabil entwickelten und eine etwas höhere Bewertung der Aktien rechtfertigten. SALZGITTER FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Salzgitter vor endgültigen Zahlen von 56,00 auf 49,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Konzern dürfte im zweiten Quartal unter dem schwachen Stahlgeschäft gelitten haben, was Kostensenkungen in einigen Bereichen nur teilweise aufgefangen haben dürften, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Er sehe zwar keine kurzfristigen Kurstreiber, aber die defensive Bilanz des Stahlkonzerns gefalle. Die Aktie habe bei einer wirtschaftlichen Erholung erhebliches Aufwärtspotenzial. SGL GROUP FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Aktien der SGL Group nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Der Kohlenstoffspezialist habe durchwachsene Resultate vorgelegt, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz sei - teilweise wegen der Konsolidierung von Fisipe - gestiegen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei hingegen gesunken. Ihre und die Erwartungen des Marktes erschienen beim EBIT für das Gesamtjahr zu ambitioniert. SMA SOLAR FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SMA Solar nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Die wichtigen Ergebniskennziffern des Herstellers von Wechselrichtern hätten enttäuscht, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der für 2012 gestiegenen Gewinnprognosen des Unternehmens dürften ihre und die Erwartungen des Marktes sich kaum ändern, da sie im Rahmen der neuen Managementziele lägen. Insgesamt sei ihre negative Einschätzung von SMA Solar bestätigt worden. Die Margen stünden nach wie vor unter Druck. SMA SOLAR FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für SMA Solar nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Der Solarkonzern habe mit seinen Ergebnissen zum zweiten Quartal die Konsensschätzungen verfehlt, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Donnerstag. Beim Wachstum habe das Unternehmen nicht mit dem des Konkurrenten Power One Schritt halten können. Das habe vor allem daran gelegen, dass SMA Italien weniger stark abdecke. Bereinigt um einen negativen Einmaleffekt hätten die Marge und das operative Ergebnis aber den Erwartungen entsprochen. Der Experte hob zudem den angehobenen Ausblick für das Gesamtjahr hervor. STADA FRANKFURT - Die DeutscheBank hat das Kursziel für die Aktien von Stada nach Zahlen von 32,50 auf 30,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Nach dem schwächer als erwartet ausgefallenen zweiten Quartal habe er seine Gewinnprognosen für den Pharmakonzern gesenkt, schrieb Analyst Holger Blum in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Wegen des Preisdrucks in Spanien und Belgien bestehe jetzt mehr Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Die Bewertung der Aktie sei jedoch gemessen an den für 2014 gesetzten Zielen günstig, weswegen er bei seiner Einstufung bleibe. SYMRISE FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Symrise nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Der Hersteller von Duftstoffen und Aromen habe die Erwartungen weitgehend erfüllt und die Unternehmensprognosen bestätigt, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Donnerstag. Grund für Freudensprünge seien die Resultate zwar nicht, doch könnte die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von fast 20 Prozent nach der enttäuschenden Profitabilität des Wettbewerbers Givaudan mit Erleichterung aufgenommen werden. Die Unternehmensziele für 2012 seien in Reichweite. SYMRISE FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Symrise nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Trotz bedeutender Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Erweiterung der Menthol-Produktion habe der Duft- und Aromenhersteller solide Resultate vorgelegt, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Donnerstag. Mit Flavor & Nutrition sowie Scent & Care seien ihre Erwartungen in beiden wichtigen Geschäftsbereichen übertroffen worden. Ihre eigenen Schätzungen könnten sich deshalb als etwas zu konservativ erweisen. SYMRISE LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Symrise nach Zahlen von 25,00 auf 28,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Er habe die Gewinnprognosen nach dem Ergebnisausweis angepasst, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem habe er die Basis für den Bewertungsrahmen für defensive Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung sich gut berechnen lasse, von 2013 auf 2014 verschoben. Dazu zähle auch Symrise. Der Hersteller von Duftstoffen und Aromen zähle zu den modernen Chemieunternehmen, die ihre operativen Gewinne im zweiten Quartal im Gegensatz zu den traditionellen Branchenvertretern im Sektor im Durchschnitt gesteigert hätten. Da Symrise ein potenzielles Akquisitionsziel sei, berücksichtige er zudem eine Übernahmeprämie von zehn Prozent beim Kursziel. UNITED INTERNET ZÜRICH - Die UBS hat die Aktien von United Internet vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Er gehe davon, dass der Internetdienstleister seinen Umsatz im zweiten Quartal um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern konnte, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Donnerstag. Das Kundenwachstum, dass einen deutlichen Einfluss auf die Gewinne des Unternehmens hat, dürfte sich etwas verlangsamt haben. Der Betriebsgewinn (EBITDA) dürfte aber bei gleichem Marketingaufwand im Vergleich zum Vorquartal gestiegen sein. /he

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