Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gibt am Montag infolge neuer Sorgen um die Finanzlage Spaniens deutlich nach, so die Experten von "scoach.de".
Nach Valencia sei nun auch Murcia drauf und dran finanzielle Hilfe in Madrid zu beantragen, ein halbes Dutzend weiterer Regionen könnten folgen. Gegen 13:25 Uhr MESZ notiere das Börsenbarometer mit einem Minus von 1,67 Prozent bei 6.519,41 Punkten.
Zu den größten Verlierern würden die Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) (-5,38 Prozent), die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) (-4,24 Prozent) und Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) (-3,39 Prozent) gehören. Der einzige Gewinner sei heute K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) (+0,01 Prozent).
Bei den Anlageprodukten stehe auf "scoach.de" zu Wochenbeginn eine Aktienanleihe auf Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei den Hebelprodukten würden am Montag ein Open End Turbo Optionsschein auf den DAX mit einem Hebel von 8,22 und einem Knock-out bei 5.737,04 Punkten sowie ein Optionsschein auf den DAX (Put) zu den meistgehandelten Werten gehören.
Die Stimmung auf "scoach.de" sei zu Wochenbeginn ausgeglichen. Einem Call-Anteil von 50 Prozent stehe heute ein Put-Anteil von 50 Prozent gegenüber.
Der Euro handle am Montag leichter. Die europäische Gemeinschaftswährung notiere aktuell mit einem Minus von 0,24 Prozent bei 1,2127 US-Dollar. Das Fass Brent Öl verliere 2,82 Prozent auf 103,82 US-Dollar. Gold notiere mit einem Minus von 0,75 Prozent bei 1.571,90 US-Dollar je Feinunze.
In der EWU würden um 16:00 Uhr die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen per Juli (Prognose: -20 zuletzt: -19,8) veröffentlicht. (23.07.2012/ac/a/m)
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