Wien (www.aktiencheck.de) - Während in Ungarn der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Manager Index, d.h. PMI) von 52,8 im Juni auf 51,9 im Juli gefallen ist, konnte in Polen und in Tschechien ein leichter Anstieg registriert werden, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Entgegen den Erwartungen sei in Tschechien ein leicht höherer PMI von 49,5 (im Juni 49,4) veröffentlicht worden und in Polen sei der PMI von 48,0 im Juni auf 49,7 im Juli gestiegen. Unter 50 Punkten bedeute der Index jedoch noch immer eine Verschlechterung des Geschäftsklimas. Morgen treffe sich der geldpolitische Rat in Tschechien zu einer Zinssitzung. Es werde im Allgemeinen keine Zinsänderung erwartet (derzeit 0,50%). Trotzdem bestehe die Möglichkeit einer überraschenden Zinssenkung.
Auch in Rumänien werde über eine Zinsänderung entschieden. Die Analysten würden aber auch hier davon ausgehen, dass der Zinssatz bei 5,25% unverändert belassen werde. Ungarn begebe morgen einen 1-jährigen T-Bill im Wert von HUF (Ungarischer Forint) 45 Mrd. und eine 3-jährige Lokalwährungsanleihe mit einem Volumen von HUF 6 Mrd. Im Zuge der positiveren Marktstimmung sei ein weiterer Renditerückgang durchaus möglich. (02.08.2012/ac/a/m)
powered by plista