Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die japanische Industrieproduktion ist im April nicht so stark gewachsen wie antizipiert, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "Märkte am Morgen" der Deutschen Bank.
Binnen Monatsfrist habe sie sich lediglich um 0,2 Prozent erhöht, wie aus vorläufigen Berechnungen hervorgehe. Konsens sei allerdings ein Zuwachs um 0,5 Prozent gewesen. Beobachtern zufolge weise das Ergebnis auf eine Abkühlung der japanischen Konjunktur ab der zweiten Jahreshälfte 2012 hin.
Ab morgen würden China und Japan den direkten Handel ihrer Währungen beginnen. Nach Angaben des japanischen Finanzministers Jun Azumi werde der Wechselkurs des Yen und Yuan in beiden Märkten ab dem 1. Juni ständig berechnet. Bislang hätten sich die beiden Staaten beim Devisenhandel der Zwischenwährung US-Dolla bedient. Laut Azumi solle durch die neue Regelung der Handel zwischen beiden Ländern angekurbelt werden. (31.05.2012/ac/a/m)
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