
Um die richtigen Investmententscheidungen treffen zu können, ist ein Grundlagenwissen über Fonds hilfreich. Was ist eigentlich ein Investmentfonds und welche verschiedenen Fondarten gibt es? Um festzustellen, welche Fonds mit den eigenen Anlagezielen deckungsgleich sind, wird in diesem Bereich kurz beschrieben, in welche Wertpapiere die unterschiedlichen Fonds investieren und welche verschiedenen Merkmale sie aufweisen.
Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die beim Kauf von Investmentfondsanteilen zu zahlen ist. Die Gebühr ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich hoch und wird als Prozentsatz von der Kapitalgesellschaft festgelegt. Der Ausgabeaufschlag dient in erster Linie der Deckung der Beratungs- und Vertriebskosten.
Die Verwaltungsgebühr ist auch als Management Fee bekannt. Dieser vorher festgeschriebene Prozentsatz wird einmal jährlich vom Fondsvermögen als Vergütung für das Fondsmanagement entnommen. Die Verwaltungsgebühr dient der Deckung der laufenden Kosten für Personal, technisches Management und Verwaltung.
Bei thesaurierenden Investmentfonds werden die erwirtschafteten Erträge nicht an die Anleger ausgeschüttet, sondern innerhalb des Fonds wieder investiert. Der Anteilswert am Fonds erhöht sich somit bei Dividendenausschüttungen, Zinszahlungen und realisierten Kursgewinnen.
Diese Investmentfonds schütten einmal jährlich die erwirtschafteten Erträge an die Inhaber der Anteilsscheine aus. Bei thesaurierenden Fonds verbleiben diese Erträge hingegen im Fondvermögen und werden wieder investiert.
Bei Investmentfonds sind die Kapitaleinlagen der Investoren ein Sondervermögen. Es besteht kein Emittentenrisiko, da das Sondervermögen durch eine Depotbank getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft verwahrt wird.