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70 polnische Beamte sollen Ungarn bei Grenzabsicherung helfen

Reuters

Warschau (Reuters) - Polen hilft Ungarn in der Flüchtlingskrise beim Grenzschutz.

Rund 70 polnische Beamte sollen ihre Kollegen bei der Absicherung der Grenze zu Serbien unterstützen, wie Polens Ministerpräsidentin Ewa Kopacz am Freitag im Anschluss an den EU-Gipfel ankündigte. Zudem würden fünf Spezialfahrzeuge mit Nachtsichtgeräten und Ausrüstung sowie weitere Fahrzeuge nach Ungarn geschickt, sagte Kopacz der amtlichen Nachrichtenagentur PAP zufolge. Zudem werde Polen die EU-Grenzschutzbehörde Frontex mit weiteren 40 Beamten unterstützen zusätzlich zu den bereits 40 eingesetzten.

In einer gemeinsamen Erklärung hatte es am Rande des Gipfels geheißen, dass Polen, Tschechien und die Slowakei jeweils rund 50 Grenzschutzbeamte nach Ungarn schicken wollten. Die vier EU-Länder der sogenannten Visegrad-Gruppe betonten darin, dass der Schutz des Schengen-Raums für sie hohe Priorität genieße.

Ungarn hat bereits einen Grenzzaun zum Nicht-EU-Land Serbien errichtet, um den Flüchtlingszustrom von dort einzudämmen. Auch ein Zaun an der Grenze zu Kroatien sei mittlerweile fertiggestellt, teilte die ungarische Regierung am Donnerstag mit. Von Januar bis September haben staatlichen Angaben zufolge 204.000 Menschen ohne geeigneten Pass oder Visa die ungarische Grenze überquert, das war ein Anstieg um das 13-Fache zum Vorjahreszeitraum. Wegen des Zauns sei der Strom von Flüchtlingen aus Serbien aber bereits stark zurückgegangen.

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