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Aktien Europa: Moderate Verluste - China-Daten, Zahlen der Deutschen Bank

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Schwache chinesische Konjunkturdaten und enttäuschende Zahlen der Deutschen Bank haben Europas Börsen am Montag gebremst. Da in den USA keine wichtigen Konjunkturdaten anstehen und die Wall Street feiertagsbedingt geschlossen bleibt, fehlen weitere Impulsgeber. Der EuroStoxx 50 notierte zuletzt 0,19 Prozent tiefer bei 3148,09 Punkten. Am Freitag hatte der Leitindex der Eurozone noch moderat zugelegt und ein Wochenplus von über anderthalb Prozent verbucht. In Paris und London traten die Indizes auf der Stelle.

China ist 2013 mit plus 7,7 Prozent das zweite Jahr in Folge so langsam gewachsen wie zuletzt Ende der 1990-er Jahre. In diesem Jahr soll sich das Wachstum zudem noch weiter verlangsamen. Die nachlassende Dynamik der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft sei keine Überraschung, nachdem in den vergangenen Monaten etliche Konjunkturindikatoren enttäuscht hätten, sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black. Allerdings sei noch unklar, wie deutlich der Rückgang ausfallen werde.

Aus Branchensicht favorisierten die Anleger in Europa die Aktien der als defensiv geltenden Konsumgüterhersteller: Im Stoxx Europe 600 setzte sich der Subindex mit plus 0,41 Prozent an die Spitze der Sektorenübersicht. Dagegen ging es für den Bankenindex als Schlusslicht um 0,89 Prozent bergab. Die zuletzt gut gelaufenen Aktien der Deutschen Bank waren mit minus 4,70 Prozent abgeschlagenes Schlusslicht im EuroStoxx 50, nachdem das Institut am Wochenende überraschend Zahlen vorgelegt hatte.

Ansonsten gab es nur wenig kursbewegende Unternehmensnachrichten. Die Papiere von AB Inbev verteuerten sich um 0,75 Prozent und gehörten damit zu den besten Werten im europäischen Leitindex. Der weltgrößte Brauereikonzern will den Finanzinvestoren KKR und AEP seine frühere Tochter Oriental Brewery wieder abkaufen und dafür 5,8 Milliarden US-Dollar ( 4,3 Mrd Euro) ausgeben. Für Tui Travel ging es in London um 0,37 Prozent hoch. Der britische Reisekonzern und sein Mutterkonzern Tui wollen sich in der jetzigen Struktur enger aufeinander abstimmen./gl/ag

Kurs zu EURO STOXX 50 Index

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24.07.2014, 14:46, außerbörslich

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