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Aktien Frankfurt Ausblick: Abwärtstrend könnte sich fortsetzen - Ukraine-Krise

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Befürchtungen um eine Eskalation der Lage in der Ukraine dürften am deutschen Aktienmarkt für Auftaktverluste sorgen. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex verlor rund eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn am Montag 0,92 Prozent auf 9230 Punkte. Damit könnte sich der jüngste Abwärtstrend des deutschen Leitindex fortsetzen: in der vergangenen Woche hatte er fast vier Prozent eingebüßt. Der Terminkontrakt auf den EuroStoxx 50 signalisiert ebenfalls eine schwächere Eröffnung.

In der Ostukraine spitzt sich die Lage weiterhin gefährlich zu. Am Montagmorgen (8.00 Uhr MESZ) endete ein Ultimatum der Übergangsregierung in Kiew an die prorussischen Separatisten, die Waffen niederzulegen und die besetzten Verwaltungsgebäude zu räumen. Vor diesem Hintergrund dürften die Investoren ihre Risiken reduzieren, sagte Marktstratege Chris Weston vom Broker IG.

CITIGROUP IM FOKUS

Die Vorgaben sind durchwachsen. Auf Konjunktur- und Unternehmensseite geht es zum Wochenstart eher ruhig zu. Am frühen Nachmittag rückt die US-Berichtssaison mit Zahlen der Citigroup wieder in den Blick. Am Freitag hatten die Geschäftsergebnisse der größten US-Bank JPMorgan für Katerstimmung an der Wall Street gesorgt. Die Zahlen hatten Befürchtungen geschürt, dass die Gewinnerwartungen an die US-Unternehmen zu hoch gegriffen sein könnten.

THYSSENKRUPP BEI L&S SCHWACH

Hierzulande verzeichneten im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) fast alle Aktien Verluste. Im Dax gaben die Papiere von ThyssenKrupp mehr als ein Prozent ein. Der Industriekonzern will die Reißleine bei seinen Schiffbauaktivitäten in Schweden ziehen. Angesichts von Differenzen über Aufträge der schwedischen Regierung kündigte das Unternehmen an, die frühere Staatswerft Kockums verkaufen zu wollen.

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise hingegen will knapp 1,3 Milliarden Euro in die Übernahme der französischen Diana-Gruppe investieren. Der Kaufpreis erscheine teuer, sagte ein Händler. Die Papiere gaben bei L&S um 0,64 Prozent nach. Rheinmetall_Aktien fielen vorbörslich um fast zwei Prozent. Die Bundesregierung will die Genehmigung des von Saudi-Arabien angestrebten Kaufs von bis zu 800 Kampfpanzern einem Zeitungsbericht zufolge verweigern.

Gegen den schwachen Markttrend zogen die Aktien von Vossloh bei L&S um rund ein Prozent an. Die Privatbank Berenberg hatte die Papiere des Bahntechnikkonzerns zum Kauf empfohlen./la/rum

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20.10.2014, 22:25, Tradegate

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