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Aktien Frankfurt Ausblick:Dax leichter nach mehr als 3 Prozent Plus seit Freitag

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach zwei starken Tagen scheint der Erholung im Dax am Mittwoch zunächst etwas die Luft auszugehen. Der X-Dax stand rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn bei 8.041 Punkten um 0,20 Prozent unter dem Xetra-Schluss des Leitindex. Seit Freitag konnte sich der Leitindex zuvor um über drei Prozent erholen und damit sogar seinen Abwärtstrend in Angriff nehmen. Auch Europas Börsen werden moderat im Minus erwartet: Am Terminmarkt zeichnet sich für den EuroStoxx 50 ein Abschlag von 0,30 Prozent ab.

Am Morgen kristallisiere sich für die europäischen Börsen noch keine klare Tendenz heraus, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Vor allem in Mailand wird die Stimmung von der Abstufung der Kreditwürdigkeit Italiens wegen der schwachen Aussichten für die weitere konjunkturelle Entwicklung des Landes belastet. Die Ratingagentur Standard & Poor's liegt nur noch zwei Stufen über 'Ramsch'-Niveau und setzte zudem den Ausblick auf 'negativ'. Der Euro konnte sich nach einem ersten Schock am Vorabend jedoch schnell fangen und stabilisieren. Auch die Vorgaben der Überseebörsen lassen einen klaren Trend vermissen: Trotz eines weiteren Stimmungsdämpfers durch die chinesische Handelsbilanz war die Entwicklung in Asien uneinheitlich, und der Future auf den Dow Jones Industrial büßte im Vergleich zum Xetra-Schluss nur etwas ein.

Zunehmend in den Fokus kommt die Berichtssaison, auch wenn die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung am Abend auch das Thema Geldpolitik mit neuen Nachrichten versorgen dürfte.

BEIERSDORF NACH STUDIE FEST, K+S BELASTET

Im Dax bewegten vorbörslich zunächst Analystenkommentare. So zogen Papiere von Beiersdorf als bester Indexwert um 1,31 Prozent an. Morgan Stanley hat die Konsumtitel Börsianern zufolge auf 'Overweight' hochgestuft. Dagegen drückte eine Verkaufsempfehlung der UBS die Titel von K+S um 1,36 Prozent an das Index-Ende. Das Unternehmen müsse zu einem Zeitpunkt investieren, an dem die Kalipreise neue Produktionskapazitäten kaum rechtfertigten, so Analyst Joe Dewhurst zur Begründung. Auch im TecDax fand mit der Software AG und einem Zuwachs von 3,40 Prozent ein Wert nach Studien besondere Beachtung.

GAGFAH UND RATIONAL IM MDAX UNTER DRUCK

Gagfah und Rational gerieten indes im MDax deutlich unter Druck. Beim Wohnimmobilienunternehmen Gagfah gibt der bisherige Mehrheitsaktionär Fortress seine Vormachtstellung auf, und platziert 20 Millionen Aktien. Zusätzlich verkauft Gagfah selbst 10,5 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand und 9,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Rational, der Spezialist für Großküchengeräte, überraschte derweil mit seinem Ausblick auf das Gesamtjahr negativ. Ein Händler sprach von einer 'herben Warnung'./ag/rum

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28.11.2014, 21:35, Stuttgart

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