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Aktien Frankfurt Ausblick: Schwächer - Negative Vorgaben belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Belastet von negativen Vorgaben aus Übersee dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag weiter unter Druck geraten. Der X-Dax lag eine Stunde vor Handelsbeginn bei 9042 Punkten um 0,39 Prozent unter dem Xetra-Schluss des Dax . Der Leitindex fällt damit weiter von seinem Rekordhoch bei 9424 Punkten zurück, das er zum Monatsanfang erreicht hatte. Die europäischen Börsen sollten ebenfalls leichter in den Handel starten.

Die US-Notenbank könnte nun doch schneller als zuletzt erwartet ihre Anleihenrückkäufe zurückfahren und das belaste die Börsen weltweit, sagte Händler James Wright vom Broker Gekko. Die jüngste vorläufige Einigung zwischen Republikanern und Demokraten im US-Haushaltsstreit wird die fiskalische Unfallgefahr zumindest im kommenden Jahr spürbar reduzieren. Damit wächst der Druck auf die Fed mit dem 'Tapering' zu beginnen. Denn die fiskalische Unsicherheit war bisher einer der wichtigsten Gründe, warum die Fed vor der Reduzierung ihrer zur Konjunkturbelebung aufgelegten Wertpapierkäufe - im Fachjargon 'Tapering' genannt - zurückgeschreckt war.

AKTIEN VORBÖRSLICH UNTER DRUCK

Bei Lang & Schwarz gaben sämtliche 30 Dax-Werte vorbörslich nach. Besonders große Rückschläge müssen dabei die Aktien von Lufthansa und BASF mit minus 1,28 und minus 1,94 Prozent hinnehmen. Einem Händler zufolge gibt es im weiter sehr dünnen Nachrichtenumfeld keine triftigen Erklärungen für die Verluste. Vielmehr seien die Papiere schon am Vorabend im späten Handel vor allem aus technischen Gründen unter Druck geraten und das setze sich nun fort.

Mit einem Kurssprung von zeitweise mehr als 25 Prozent zogen dagegen die im SDax notierten Balda-Aktien die Aufmerksamkeit auf sich. Das Unternehmen profitierte von Jahreszahlen, einem guten Ausblick sowie der Ankündigung einer Sonderdividende. 'Bei einem Kurs von 4 Euro sorgt die Sonderausschüttung von 1,50 Euro je Aktie für Fantasie. Die positive Geschäftserwartung stützt auch.'

Borussia Dortmund-Aktien waren vorbörslich mit einem Plus von mehr als drei Prozent das zweite Highlight. 'Kevin Großkreutz hat mit seinem Tor in erster Linie die Fans, in zweiter Linie aber auch die Börsianer glücklich gemacht', sagte Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research. Denn mit dem Gruppensieg könnte die Saison bei dem einzigen börsennotierten deutschen Fußball-Bundesliga-Verein noch sehr erfolgreich enden. Das sollte auch den Aktien neuen Schwung verleihen./fat/rum

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28.07.2014, 09:51, Xetra

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