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Aktien Frankfurt: Dax überwindet 8.700 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag erneut von Fortschritten im US-Haushaltspoker profitiert. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex bereits um rund zwei Prozent zugelegt und damit seine Verluste der vergangenen drei Handelstage mehr als wettgemacht. Bis zum Freitagnachmittag gewann der Dax 0,21 Prozent auf 8.703,62 Punkte. Damit ist er nur noch rund 66 Punkte vom höchsten Stand in seiner 25-jährigen Geschichte entfernt, den er am 19. September erreicht hatte. Im Wochenverlauf legte das Börsenbarometer bislang um knapp ein Prozent zu.

Der MDax legte um 0,24 Prozent auf 15.207,34 Punkte zu, und der TecDax stieg um 0,23 Prozent auf 1.087,57 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich mit 0,11 Prozent leicht im Minus bei 2.966,06 Punkten.

Die rechtzeitig erwartete Einigung zwischen Demokraten und Republikanern, ein ordentlicher Start in die US-Quartalssaison und vor allem die Gewissheit über eine weiter expansive Geldpolitik unter der künftigen US-Notenbankchefin Janet Yellen trieben den Dax aktuell in Richtung eines neuen Rekordhochs, sagte Marktbeobachter Daniel Saurenz von Feingold Research. Noch sechs Tage haben die zwei zerstrittenen Parteien in den Vereinigten Staaten Zeit, um sich auf eine zumindest kurzfristige Anhebung der Schuldengrenze zu einigen. Ansonsten droht der Zahlungsausfall.

DEUTSCHE BANK PROFITIEREN VON JPMORGAN-ZAHLEN

Unter den Einzelwerten am deutschen Aktienmarkt legten die Papiere der Deutschen Bank um 1,24 Prozent zu. Die US-Bank JPMorgan meldete zwar wegen Rechtsstreitigkeiten rote Zahlen für das dritte Quartal, doch auf bereinigter Basis sei das Aktienergebnis besser als erwartet ausgefallen, sagten Börsianer.

Gegen den Trend am deutschen Markt büßten die Aktien der Versorger kräftig ein. So verloren Eon 4,28 Prozent und RWE sanken um 3,23 Prozent. Sie hatten allerdings in den vorangegangenen Tagen spürbar zugelegt. An der Dax-Spitze stiegen dagegen die Papiere von Fresenius um 2 Prozent.

CANCOM PLANT ÜBERNAHME

Im TecDax büßten die Cancom-Papiere 1,23 Prozent ein. Das Systemhaus will für Pironet NDH ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot vorgelegen und den Kauf über eine Kapitalerhöhung finanzieren. Je Aktie des Kölner Cloud-Spezialisten wollen die Münchener 4,50 Euro auf den Tisch legen. Auf den ersten Blick erscheine der angestrebte Zukauf recht teuer, urteilt Analyst Andreas Wolf von Warburg Research. Es sei außerdem unsicher, ob der Mehrheitsaktionär von Pironet seinen Anteil überhaupt verkaufen werde./ck/mis


Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX

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