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Aktien Frankfurt: Nach starken Tagen leichter - Kurseinbruch bei Rational

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach zwei starken Tagen ist die Erholung im Dax am Mittwoch etwas ins Stocken geraten. Der deutsche Leitindex büßte bis zum Nachmittag 0,20 Prozent ein auf 8.041,95 Punkte, liegt damit aber seit Freitag noch drei Prozent im Plus. Für den MDax ging es zur Wochenmitte um 0,54 Prozent nach unten auf 13.895,24 Punkte, während der TecDax um 0,05 Prozent nachgab auf 972,02 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,29 Prozent auf 2.656,32 Punkte.

'Als Bremsklötze erweisen sich das schwächelnde Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte sowie die Herabstufung der italienischen Kreditwürdigkeit', so Marktbeobachter Gregor Kuhn vom Broker IG. Vor allem in Mailand wurde die Stimmung von diesem Schritt der Ratingagentur Standard & Poor's belastet. Die Experten sehen schwache Aussichten für die weitere konjunkturelle Entwicklung des Krisenlandes und liegen mit ihrer Einstufung nur noch zwei Stufen über 'Ramsch'-Niveau. Der Ausblick ist nun 'negativ'. Die Industrieproduktionsdaten des Landes waren wie auch die von Frankreich keine Stütze. Börsenbriefautor Hans Bernecker konstatierte allerdings mit Blick auf die Vortage 'wichtige Kaufsignale', die in den kommenden Tagen vor einer Bewährung stünden.

ANALYSTEN BEWEGEN BEIERSDORF UND K+S, RATIONAL BRECHEN EIN

Im Dax und im TecDax sorgten vor allem Analystenkommentare für Bewegung. So hielten Beiersdorf-Papiere nach einer Empfehlung von Morgan Stanley lange die Spitze im Leitindex. Zuletzt legten sie knapp hinter der Deutschen Bank noch 1,74 Prozent zu. Analyst Erik Sjogren glaubt, dass der Konsumgüterhersteller in diesem Jahr in seiner Branche beim Ergebniswachstum zu den Besten gehören wird. Eine Verkaufsempfehlung der UBS drückte derweil die Anteile von K+S um 4,75 Prozent an das Indexende. Das Unternehmen müsse zu einem Zeitpunkt investieren, an dem die Kalipreise neue Produktionskapazitäten kaum rechtfertigten, so Analyst Joe Dewhurst zur Begründung. Die TecDax-Papiere der Software AG zogen nach positiven Studien von Morgan Stanley und vor allem Barclays um 6,15 Prozent an.

Im MDax stand der Kurseinbruch von Rational um 14,66 Prozent im Fokus. Der Spezialist für Großküchengeräte überraschte mit einem von Marktteilnehmern als 'herbe Warnung' eingestuften Ausblick für das Gesamtjahr 2013 negativ. Die NordLB reagierte mit einer Verkaufsempfehlung, und die Commerzbank senkte wie auch Hauck & Aufhäuser das Kursziel. Analyst Henning Breiter von der Privatbank hob allerdings nach dem deutlichen Kursrückschlag seine Einstufung.

GAGFAH UND GERRESHEIMER EBENFALLS UNTER DRUCK

Auch für Gagfah ging es mit minus 6,01 Prozent deutlich nach unten. Beim Wohnimmobilienunternehmen gibt der bisherige Mehrheitsaktionär Fortress seine Vormachtstellung auf und platziert 20 Millionen Aktien. Zusätzlich verkauft Gagfah selbst 10,5 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand und 9,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Gerresheimer sanken nach Zahlen um 3,43 Prozent. Vor allem der Ausblick des Verpackungsspezialisten kam nicht gut an./ag/la

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