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Aktien Frankfurt: Verluste - Unsicherheit um Syrien, Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag nicht an seine Stabilisierung vom Vortag angeknüpft. Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex 0,50 Prozent tiefer bei 8.153,81 Punkten. Auf Monatssicht zeichnet sich damit ein Verlust von fast eineinhalb Prozent ab. Für den MDax ging es am Freitag um 0,10 Prozent auf 14.433,72 Punkte nach unten, und der TecDax fiel um 0,58 Prozent auf 1.020,29 Punkte. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,56 Prozent auf 2.742,77 Punkten ein.

Zur Wochenmitte war der Dax aus seiner Mitte Juli eingeschlagenen Seitwärtsbewegung nach unten ausgebrochen, was sein Erholungspotenzial Marktexperten zufolge begrenzt. Auch das Thema Syrien bleibt präsent, wenngleich die Sorgen um einen unmittelbaren Militärschlag des Westens abnahmen. Zuvor hatte das Parlament in London einen Militäreinsatz gegen das syrische Regime abgelehnt. Dennoch hielten sich viele Investoren zurück, auch da den US-Börsen ein langes Wochenende bevorsteht, sagte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG.

Von der Konjunkturseite kamen durchwachsene Nachrichten. So stieg die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone auf ein Zweijahreshoch, die Arbeitslosigkeit verharrte indes auf einem Rekordhoch und in Deutschland sanken die Einzelhandelsumsätze überraschend. Am Nachmittag richten sich die Blicke dann auf den Chicagoer Einkaufsmanagerindex und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.

STUDIEN BEWEGEN DEUTSCHE BANK UND INFINEON

An der Dax-Spitze verteuerten sich die Aktien der Deutschen Bank nach einer neuen Kaufempfehlung durch JPMorgan um 1,91 Prozent. Auch Infineon profitierten mit plus 0,60 Prozent von einem Analystenkommentar. Die Citigroup zählt die Papiere des Halbleiterkonzerns zu den attraktivsten im Sektor.

Für die Aktien von Lanxess ging es um 1,56 Prozent nach oben. Hier sorgte ein 'Handelsblatt'-Bericht für gute Stimmung. Diesem zufolge stellt Lanxess seine Strategie auf den Prüfstand, um eventuell die Kapazitäten und Investitionspläne der derzeitigen Marktentwicklung anzupassen. Commerzbank-Titel setzten ihre jüngste Erholung fort und kletterten um 0,87 Prozent nach oben. Der frühere Chef der Dresdner Bank, Herbert Walter, hält die staatlich gestützte Bank für ein attraktives Übernahmeziel. Mit Blick auf die immer wieder aufflammenden Übernahmespekulationen komme den Interview zwar keine große Bedeutung zu, sagte ein Händler. Allerdings stütze es den zuletzt positiven Trend der Papiere.

LUFTHANSA-AKTIEN WEITER IM ABWÄRTSTREND

Als Schlusslicht im deutschen Leitindex büßten die Papiere der Lufthansa 1,74 Prozent ein. Seit ihrem Hoch Anfang Juli haben die Papiere der Fluggesellschaft nun mehr als 20 Prozent verloren./mis/ag


Von Michael Schilling, dpa-AFX

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29.07.2014, 21:04, NYSE

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