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AKTIEN IM FOKUS: Banken leiden unter Griechenland und Rechtsproblemen

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts hausgemachter Probleme und der Unsicherheit nach dem Machtwechsel in Athen haben die Aktien von Banken am Dienstag zu den größten Verlierern im Dax gezählt. Für die Titel der Commerzbank ging es um gut 2 Prozent nach unten; Deutsche-Bank-Papiere fielen sogar um fast 3 Prozent.

Bereits am Vortag hatten Börsianer darauf hingewiesen, dass Finanzwerte am ehesten als Leidtragende des Wahlausgangs in Griechenland gesehen würden. Die Unsicherheit sei zurück und das sei für viele Investoren erst einmal das Signal zum Rückzug, erläuterte Aktienhändler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Es gebe Befürchtungen über Ausfälle von Schuldnern aus Griechenland.

So fordert der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras vom Linksbündnis Syriza unter anderem einen Schuldenerlass der internationalen Kreditgeber. Die Euro-Partner lehnen einen neuen Schuldenschnitt aber ab. Für einen Forderungsverzicht gegenüber Athen gebe es nicht viel Unterstützung, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in Brüssel.

Bei der Deutschen Bank richteten sich die Blicke zudem bereits auf das vorläufige Jahresergebnis für 2014, das am Donnerstag erwartet wird. Die Bilanzvorlage steht unter keinem guten Stern. Analysten erwarten, dass weitere Rückstellungen für Rechtsrisiken den Finanzkonzern auch im Schlussquartal 2014 in die Verlustzone gezogen haben. Es wäre der vierte Quartalsverlust in der Amtszeit der Doppelspitze Jürgen Fitschen und Anshu Jain, die im Juni 2012 angetreten war./mis/das

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17.04.2015, 23:27, Deutsche Bank Indikation

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