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Aktien New York Ausblick: Gewinne nach guten Daten aus Europa und China

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial könnte am Donnerstag nach sechs Verlusttagen in Folge wieder etwas zulegen. Erfreuliche Konjunkturdaten aus China und Europa sollten die Kurse etwas stützen, sagten Börsianer. Der Future auf den Dow stieg rund eine dreiviertel Stunde vor dem Handelsstart um 0,39 Prozent. Der Terminkontrakt auf den Nasdaq 100 deutete auf eine um 0,67 Prozent höhere Eröffnung hin.

In der Eurozone stehen die Zeichen weiter auf konjunkturelle Erholung. Im August hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager erneut überraschend stark aufgehellt. Zudem zeigt die chinesische Wirtschaft Anzeichen einer Stabilisierung. Nach zuletzt besseren 'harten' Konjunkturdaten aus der Realwirtschaft hellen sich auch die Stimmungsindikatoren auf.

In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker gestiegen als erwartet. Dies habe wieder Hoffnungen geweckt, dass die US-Notenbank eventuell noch etwas warten könnte, bis sie ihren geldpolitischen Kurs verschärft und damit auch dem Aktienmarkt wieder etwas Liquidität entzieht.

Im Dow dürften die Aktien von Hewlett-Packard (HP) gleichwohl deutlich unter Druck geraten. Der Computer-Riese muss länger auf eine Wende warten: Konzernchefin Meg Whitman hat das kommende Jahr schon abgeschrieben, bevor es im Herbst beginnt. Sie erwarte kein Umsatzplus mehr, sagte Whitman nach Vorlage frischer Zahlen. Im vorbörslichen Handel brachen die Titel bereits um rund sieben Prozent ein.

Die Aktien der beiden Internetunternehmen Yahoo und Google indes notierten vorbörslich im Plus. Yahoo hat laut Marktforschern erstmals seit über zwei Jahren mehr amerikanische Internet-Nutzer angelockt als der große Rivale Google. Die Reichweite von Webseiten ist für den Verkauf von Online-Werbung wichtig, das Hauptgeschäft der beiden Konzerne. Dementsprechend zogen Yahoo um knapp zwei Prozent an, wohingegen Google nur um rund ein halbes Prozent vorrückten.

Der Arzneimittelhersteller Eli Lilly äußerte sich 'tief besorgt' über Korruptionsvorwürfe in China. Nach Informationen der chinesischen Zeitung '21 Century Business Herald' soll das Pharmazieunternehmen zwischen 2011 und 2012 rund 30 Millionen Yuan (3,6 Millionen Euro) an Ärzte gezahlt haben, damit sie seine Medikamente verschreiben. Bestechungsgelder und spezielle Zuwendungen seien üblich gewesen, wurde ein früherer Manager zitiert./la/ck

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