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Aktien New York Ausblick: Gewinne vor Fed-Zinsentscheid - Gute Daten

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Zum Auftakt winken den US-Börsen am Mittwoch Gewinne. Marktexperten sehen euphorisch aufgenommene Zahlen von Twitter als Kursstütze. Auch insgesamt positiv ausgefallene Konjunkturdaten dürften die Stimmung der Anleger aufhellen. Am Abend steht noch der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed auf der Agenda.

Rund eine Stunde vor Handelsstart gewann der Future auf den Dow Jones Industrial 0,34 Prozent. Tags zuvor hatten neue Sanktionen der Europäischen Union und der USA gegen Russland gute Quartalsberichte der Unternehmen in den Hintergrund gedrängt und den Leitindex ins Minus gedrückt. Der Terminkontrakt auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 stieg zuletzt um 0,56 Prozent.

Der Beschäftigungsaufbau in der US-Privatwirtschaft schwächte sich im Juli deutlicher als erwartet ab, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP berichtete. Die Daten "unterstreichen aber die fortschreitende Erholung des Arbeitsmarktes", betonte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Zusammen mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe kann mit einem robusten Aufbau neuer Stellen außerhalb der Landwirtschaft gerechnet werden", verwies er auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung am Freitag.

Zudem wuchs die amerikanische Volkswirtschaft im zweiten Quartal mit 4,0 Prozent überraschend stark. Der Einbruch im Auftaktquartal fiel nicht so stark aus wie ursprünglich ermittelt. "Die Zahlen können nach dem schwachen Auftaktquartal überzeugen. Der deutlich über den Erwartungen liegende Anstieg des BIP-Wachstums sowie der robuste Konsum sind Zeichen dafür, dass der Aufschwung intakt ist. Die heutigen Zahlen untermauern das Szenario einer robusten Expansion der US-Wirtschaft", kommentierte Helaba-Volkswirt Johannes Jander.

Bei den Einzelwerten stachen die Twitter-Aktien mit einem vorbörslichen Kurssprung von rund 25 Prozent auf 48,27 US-Dollar heraus. Auf diesem Niveau sind sie fast doppelt soviel wert wie im November, als der Kurznachrichtendienst sie zu einem Preis von 26 Dollar an die Börse gebracht hatte. Twitter konnte dank stark gestiegener Nutzerzahlen und Werbeeinnahmen seine Erlöse im zweiten Quartal mehr als verdoppeln und hob den Umsatzausblick an. Von einem Gewinn ist das Unternehmen allerdings noch weit entfernt. Im Gegenteil: Wegen der aktienbasierten Vergütung der Mitarbeiter rutschte es in den vergangenen drei Monaten noch tiefer in die Verlustzone.

Der Biotechkonzern Amgen will trotz guter Geschäfte Fabriken schließen und bis zu 15 Prozent der Stellen streichen. Zudem hob das Unternehmen nach einem starken Quartal seine Umsatz- und Ergebnisziele für das Jahr an und zeigt sich damit optimistischer als Experten. Die Aktien verteuerten sich vorbörslich um fast viereinhalb Prozent.

Die Lust aufs Einkaufen mit der Kreditkarte füllte dem Anbieter American Express zwischen April und Juni die Kasse. Umsatz und Gewinn legten wie erwartet zu, was die Anteilsscheine moderat steigen ließ. Im vorbörslichen Handel stiegen die Papiere aber lediglich um 0,2 Prozent. Jüngst hatte schon Konkurrent Visa einen Gewinnanstieg vermeldet, am Donnerstag legt Mastercard seine Zahlen vor./gl/edh

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