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Aktien New York: Kaum verändert - Vorsicht vor neuen Konjunkturdaten

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich nach der jüngsten Rally am Mittwoch kaum von Fleck bewegt. Der S&P-500-Index hatte zwar im frühen Handel sein Rekordhoch vom Vortag minimal ausgebaut, pendelte zuletzt aber wieder um seinen Schlusskurs vom Vortag. Die Anleger agierten wieder vorsichtiger, zumal am kommenden Tag Daten vom Arbeits- und Immobilienmarkt sowie zum Wirtschaftswachstum anstünden, sagte ein Marktanalyst.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial trat mit einem Minus von 0,08 Prozent auf 16 662,33 Punkte auf der Stelle. Bei dem marktbreiten S&P-500-Index stand ein Plus von 0,07 Prozent auf 1913,22 Punkte zu Buche. Zuvor hatte er bei 1913,62 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verharrte prozentual unverändert bei 3723,18 Punkten.

Im Blick standen einmal mehr Übernahmethemen. Der milliardenschwere Übernahmekampf um den Botox-Hersteller Allergan geht in eine neue Runde. Nachdem das amerikanische Unternehmen bereits eine Offerte des Pharmakonzerns Valeant abgelehnt hatte und sich vehement gegen dessen Übernahmepläne sträubt, erhöht Valeant nun den Druck - mit einem verbesserten Angebot. Die Kanadier bieten den Allergan-Aktionären nun 10 US-Dollar je Anteilsschein mehr. Damit liege das Gebot nun bei 58,30 Dollar je Aktie, teilte Valeant mit. Zudem sollen die Allergan-Aktionäre je angebotener Aktie weiterhin 0,83 an Valeant-Papieren erhalten.

Dennoch fielen die Allergan-Aktien am Ende des S&P 500 um 4,43 Prozent auf 157,71 Dollar. Die Anleger hätten sich ein höheres Gebot erhofft, sagte ein Analyst. Allergan habe mehrere Möglichkeiten, auf eigenständiger Basis den Wert des Unternehmens zu erhöhen.

Die Titel von Valeant verloren 1,66 Prozent auf 127,79 Dollar. Hinzu kam hier, dass Nestle von den Kanadiern die Verkaufsrechte für mehrere Produkte aus der medizinischen Hautpflege in den USA und Kanada erworben hat. Dafür zahlt der weltgrößte Lebensmittelkonzern 1,4 Milliarden Dollar in bar an Valeant.

Als einer der Favoriten im S&P 500 stiegen die Aktien von Stryker um mehr als drei Prozent. Der Anbieter orthopädischer und medizintechnischer Produkte hatte ein Interesse an der Übernahme von Smith & Nephew bestritten. Entsprechende Spekulationen hatten die Titel des britischen Medizintechnikunternehmens vor der Mitteilung von Stryker um mehr als 17 Prozent in die Höhe schnellen lassen. Zum Handelsschluss in London lagen sie nur noch mehr als vier Prozent im Plus.

Der Hersteller von Druckern dreidimensionaler Bilder, 3D-Systems , kündigte eine Kapitalerhöhung an. Um etwa Zukäufe zu tätigen, sollen knapp sechs Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Die Papiere sackten um rund zehn Prozent ab.

Der Fastfood-Anbieter McDonald's will seine Aktionäre mit steigenden Rückzahlungen bei Laune halten. In den nächsten drei Jahren sollen mindestens 20 Milliarden US-Dollar für Dividende und Aktienrückkäufe ausgeben werden. Diese Ankündigung setze jedoch nicht wirklich neue Maßstäbe, sagte ein Analyst. Die Papiere gaben am Dow-Ende um 0,73 Prozent nach.

Die Aktien von Twitter zogen nach einer Kaufempfehlung der japanischen Bank Nomura um mehr als sieben Prozent an. Seit Jahressanfang haben Papiere des Kurznachrichtendienstes dennoch rund die Hälfte an Wert verloren. Twitter war im November letzten Jahres an die Börse gegangenen./la/he

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