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Aktien New York: Nahender Durchbruch im US-Finanzstreit gibt Auftrieb

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der nahende Durchbruch im US-Finanzstreit hat den US-Börsen am Mittwoch kräftig Auftrieb verliehen. Präsident Barack Obama begrüßte inzwischen die Einigung der Parteien im Senat zur Anhebung der Schuldengrenze und Öffnung der lahmgelegten Verwaltung. Das reichte an der Wall Street bereits für einen kleinen Höhenflug des Dow Jones Industrial aus. Der Konjunkturbericht der Notenbank Fed fand vor diesem Hintergrund nur wenig Beachtung. Der Leitindex legte rund eineinhalb Stunden vor Handelsschluss um 1,01 Prozent auf 15.321,46 Punkte zu und machte damit seine Vortagesverluste mehr als wett. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es um 1,04 Prozent auf 1.715,72 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 rückte um 0,94 Prozent auf 3.275,07 Punkte vor.

Obama fordere beide Kammern im Kongress dazu auf, das Gesetz schnell zu verabschieden, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Mittwoch im Weißen Haus in Washington. Die Parteiführer im Senat hatten zuvor mitgeteilt, einen Kompromiss gefunden zu haben. Unklar ist aber bislang noch, wann über das Gesetz abgestimmt wird und ob es auch im Abgeordnetenhaus eine Mehrheit findet. Es würde die USA mindestens bis Februar kommenden Jahres vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit bewahren.

Der Tenor des Fed-Berichts Beige Book habe etwas negativer als bisher geklungen, sagte ein Börsianer. Nach Beobachtung der Notenbank erhöhte der Haushaltsstreit die Unsicherheit in der Wirtschaft der Vereinigten Staaten.

Mit Blick auf Unternehmen, die an am Dienstag nach Börsenschluss oder an diesem Tag ihre Quartalsbilanz vorgelegt hatten, zog die US-Großbank Bank of America Aufmerksamkeit auf sich. Im dritten Quartal hatte sich der Überschuss deutlich erholt. Die Erwartungen der Analysten wurden zwar knapp verfehlt, dennoch legte die Aktie im S&P-100-Index um 2,04 Prozent zu. Der Bank kommt zugute, dass die Amerikaner ihre Kredite wieder regelmäßiger bedienen können. Zudem führte der Komplettausstieg aus der chinesischen Großbank China Construction Bank zu einem Sondergewinn. Künftig soll sich zudem ein hartes Sparprogramm auszahlen. Im Dow legten die Aktien von JPMorgan und Goldman Sachs im Spitzenfeld des Dow um jeweils etwas mehr als 2,5 Prozent zu.

Den Intel-Papieren gelang im festen Gesamtmarkt die Kehrtwende in die Gewinnzone. Zuletzt rückten sie im Dow um marktkonforme 0,98 Prozent vor. Der Chiphersteller leidet weiterhin unter einem schwachen PC-Markt, doch scheine sich der Rückgang zu verlangsamen, wie Analystin Christin Armacost von S&P Capital IQ schrieb. Zudem konnte das Geschäft mit Chips für Rechenzentren zulegen. Mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal ist der Konzern aber vorsichtiger als die Analysten.

Beim US-Internetdienstleister Yahoo waren im dritten Quartal Umsatz und operativer Gewinn zurückgegangen. Das Ergebnis wurde vor allem von hohen Entwicklungskosten für neue Produkte belastet. Die Aktie gab um 0,67 Prozent nach.

Der Kurs des Börsenneulings Plains GP Holdings zeigte sich zuletzt kaum verändert bei 22,03 Dollar. Das Papier des Öl-Dienstleisters war an diesem Morgen an die Börse gegangen. Der Ausgabepreis für die insgesamt 128 Millionen Aktien hatte bei 22,00 Dollar gelegen. Die Muttergesellschaft Plains All American Pipeline LP hatte versucht, einen Ausgabepreis von 25 Dollar pro Aktie zu erhalten./ck/he

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