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Aktien Osteuropa Schluss: Gemeinsame Richtung fehlt vor US-Zinsentscheid

dpa-AFX

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas Aktienmärkte haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Wie an den anderen europäischen Börsen hielten sich die Anleger im Vorfeld der US-Zinsentscheidung am Abend zurück und wollten keine größeren Risiken eingehen. Ob die US-Notenbank Fed die Zinsen erstmals seit der Finanzkrise anheben wird, ist weiter unklar.

In Moskau zollte der RTS-Interfax-Index mit einem Minus von 1,70 Prozent auf 823,13 Punkte seiner deutlichen Vortagserholung Tribut.

Dagegen ging es an der Warschauer Börse etwas bergauf: Der Wig-30-Index gewann 0,54 Prozent auf 2423,51 Punkte und der breiter gefasste Wig-Index legte um 0,52 Prozent auf 51 801,58 Punkte zu. Der Handel verlief ohne größere Impulse in einer engen Bandbreite.

Bei den Einzelwerten schlossen die Papiere des Bergbaukonzerns JSW erneut mit satten Aufschlägen: Nachdem sie am Mittwoch fast 30 Prozent nach oben geschossen waren, gewannen sie nun weitere 7,32 Prozent. Am Vortag war bekannt geworden, dass das Management des Unternehmens eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt hat.

Aktien der PKO Bank zeigten sich mit einem Plus von 1,50 Prozent ebenfalls fester. Das Tochterunternehmen Bank Pocztowy bekommt Medienberichten zufolge eine Finanzspritze von der PKO Bank und ihrer zweiten Eigentümerin Poczta Polska. Damit könnte die Bank die Kapitalanforderungen der Behörden erfüllen. In der Vergangenheit hatte es Unstimmigkeiten zwischen den beiden Eigentümern gegeben, da die PKO Bank die Anteile der Poczta Polska übernehmen wollte, diese jedoch einen Börsengang des Tochterunternehmens bevorzugt hätte.

Bei den Nebenwerten verloren die Titel der Zeitarbeitsfirma Work Service 0,24 Prozent. Der Konzern hat die Übernahme zweier Unternehmen der CRS-Gruppe angekündigt. Für etwa über 30,2 Millionen Zloty werden CRS Polen und CRS Belgien übernommen.

In Prag legten die Kurse ebenfalls zu: Der tschechische Leitindex PX gewann 0,72 Prozent auf 1009,49 Punkte und verzeichnete damit den dritten Gewinntag in Folge. Das Handelsvolumen lag bei 0,51 (Vortag: 0,50) Milliarden tschechischen Kronen.

Bei den Einzelwerten erholten sich die Aktien des Versorgers CEZ von ihren Vortagesverlusten und schlossen 1,61 Prozent höher. Am Mittwoch hatten die Papiere nach einer Abstufung von Goldman Sachs noch 1,4 Prozent eingebüßt.

Sehr fest zeigten sich daneben die Anteilsscheine des Medienkonzerns CETV, die 6,51 Prozent auf 54,00 Kronen gewannen. Kursrelevante Nachrichten zur Aktie lagen zunächst jedoch nicht vor.

Die beiden österreichischen Werte im Index schlossen ebenfalls mit klaren Gewinnen: Die Papiere der Vienna Insurance Group (VIG) stiegen um 1,37 Prozent, für die Aktien der Erste Group ging es 1,27 Prozent aufwärts.

Der Budapester Aktienmarkt verzeichnete hingegen ein kleines Minus. Der ungarische Leitindex Bux sank um 0,32 Prozent auf 21 040,86 Punkte. Es war der dritte Tag in Folge mit moderaten Verlusten. Das Handelsvolumen belief sich auf 7,7 (zuvor: 7,5) Milliarden Forint.

Bei den Einzelwerten schlossen die Bankenwerte einheitlich im Plus: Die Titel der OTP Bank gewannen 1,12 Prozent, und für die Papiere der FHB Land Credit & Mortgage Bank ging es immerhin um 0,43 Prozent aufwärts.

Die weiteren Index-Schwergewichte zeigten sich hingegen schwächer: Die Anteilsscheine des Mineralölkonzerns Mol verloren 1,15 Prozent. Die Pharmaaktie Richter Gedeon büßte 1,22 Prozent ein. Nur unwesentlich besser lief es für die Papiere der Magyar Telekom , die um 1,01 Prozent nachgaben.

Bei den Nebenwerten sackten die Titel von Synergon Informatika um 13,64 Prozent ab. Ein Tochterunternehmen des IT-Dienstleisters steht vor der Pleite. Die Aktien des Fahrzeugherstellers Raba Magyar Vagon wiederum verloren lediglich 0,23 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit einem ägyptischen Lkw- und Bushersteller abgeschlossen./dkm/APA/gl/fbr

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