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Aktien Osteuropa Schluss: Moskau und Prag folgen erholten europäischen Börsen

dpa-AFX

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Unter den wichtigsten osteuropäischen Börsen sind am Dienstag Moskau und Prag der Erholung der europäischen Aktienmärkte gefolgt. Hier drängten positive Impulse von der freundlichen Wall Street die Unsicherheit um eine Lösung für das griechische Schuldendrama etwas in den Hintergrund. Lediglich in Budapest gab es Verluste, während Warschau wie schon zum Wochenauftakt auf der Stelle trat.

In Moskau schloss der RTS-Interfax-Index 2,18 Prozent fester bei 978,29 Punkten.

Die Warschauer Börse beendete den Handel kaum verändert: Der Wig-30-Index gab 0,02 Prozent auf 2580,07 Punkte ab. Der breiter gefasste Wig-Index sank um 0,08 Prozent auf 53 934,03 Punkte.

Bei den Einzelwerten standen die Aktien von JSW im Fokus. Die Papiere verloren 2,17 Prozent, nachdem das Kohleunternehmen eine Kapitalerhöhung in Erwägung gezogen hatte.

Unter den größten Kursgewinnern waren Bogdanka mit einem Plus von 2,95 Prozent. Einige Bankenwerte konnten ebenfalls zulegen: Bank Zachodni gewannen 1,44 Prozent, MBank verteuerten sich um 2,07 Prozent.

Weniger gut lief es für den Lebensmittelgroßhändler Eurocash, dessen Papiere 3,05 Prozent verloren. Enea gingen mit einem Minus von 2,83 Prozent aus dem Handel.

Am Prager Aktienmarkt schloss der Leitindex PX 1,12 Prozent höher bei 990,24 Punkten. Die tschechische Börse konnte sich damit im moderat positiven europäischen Börsenumfeld positiv behaupten. Am Vortag hatten noch die anhaltenden Sorgen um Griechenland für deutliche Kursverluste gesorgt.

Daten zu den Erzeugerpreisen in Tschechien für den Monat Mai zeigten unterdessen einen Rückgang um 2,1 Prozent im Jahresvergleich, wie das Statistikamt CSU heute bekannt gab.

Bankenwerte notierten einheitlich fester. So schlossen Erste Group mit plus 0,94 Prozent. Komercni Banka stiegen sogar um 3,84 Prozent. Die Banken in Tschechien haben laut einem heute veröffentlichten Bericht der Nationalbank ihre Kapitalausstattung sowie ihre Liquidität erhöht und erfüllen damit die neuen europäischen Regulierungsvorhaben. Das geht aus dem Finanzstabilitätsbericht der tschechischen Nationalbank (CNB) hervor.

Unter den weiteren Schwergewichten konnte der Versorger Ceske Energeticke Zavody (CEZ) um 0,81 Prozent zulegen. Die Aktien des Mobilfunkers O2 stiegen um 1,53 Prozent, nachdem sie sich bereits am Vortag deutlich verteuert hatten. Hingegen verloren die Papiere des Anfang Juni von O2 abgespaltenen Netzwerkausrüsters Cetin 0,55 Prozent.

Die Budapester Börse ging am Dienstag etwas schwächer aus dem Handel. Der Leitindex Bux fiel um 0,49 Prozent auf 21 693,46 Punkte.

Die Aktie der Hotelgruppe Danubius schoss mit plus 43,11 Prozent auf 7950 Forint durch die Decke. Das Unternehmen CP Holdings plant derzeit, die Aktien der Minderheitsaktionäre aufzukaufen. Das Vorhaben braucht noch die Zustimmung der ungarischen Zentralbank (NBH). Das Unternehmen bietet 8000 Forint je Aktie, was für die Aktionäre einen Aufschlag von rund 50 Prozent auf den Durchschnittspreis der letzten 360 Tage bedeuten würde.

Bei den Einzelwerten schlossen Richter Gedeon mit minus 3,19 Prozent. Das Pharmaunternehmen kündigte heute zusammen mit Allergan an, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA drei Monate länger brauche, um die Daten eines Schizophrenie-Medikaments zu begutachten.

Bankenwerte gingen leicht verändert aus dem Handel: FHB Land Credit & Mortgage Bank gewannen 0,26 Prozent und OTP Bank stiegen um 0,48 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten verloren Magyar Olay es Gazipari (Mol) 0,69 Prozent./tri/APA/gl/men

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