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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste - Moskau fest

dpa-AFX

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas Börsen haben am Donnerstag in einem schwachen Umfeld überwiegend nachgegeben. Als Grund für die rückläufigen Notierungen machten Marktbeobachter schwache Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone aus.

Lediglich der RTS-Interfax-Index in Moskau gewann 1,88 Prozent auf 1040,36 Punkte - gestützt auf Kursgewinne bei den Schwergewichten Gazprom und Uralkali.

Die Warschauer Börse schloss hingegen mit klaren Kursabschlägen. Der Wig-30-Index verlor 0,95 Prozent auf 2582,60 Punkte, und der breiter gefasste Wig-Index gab um 0,85 Prozent auf 52 848,52 Zähler nach.

Etwas besser als erwartet ausgefallene Daten zur polnischen Wirtschaft stützten die Indizes nicht merklich. Die Industrieproduktion erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 3,5 Prozent. Analysten hatten mit einem Anstieg von 3,4 Prozent kalkuliert. Die Produzentenpreise fielen etwas weniger als von Experten errechnet: Im Oktober um 0,3 Prozent gegenüber den Schätzungen von 0,4 Prozent der Ökonomen.

Auf Unternehmensseite verzeichneten die Titel der Bank Millennium ein deutliches Kursminus von 5,97 Prozent. Grund dafür war ein Zeitungsbericht, wonach die Banco Comercial Portugues den Anteil am polnischen Geldhaus verringern könnte. Die Beteiligung der portugiesischen Bank soll demnach von 66 Prozent auf über 50 Prozent reduziert werden.

Ebenfalls belastet zeigten sich die Titel des polnischen Energiekonzerns Tauron. Die Analysten der Deutsche Bank stuften die Aktien von "Buy" auf "Hold" ab. Die Tauron-Papiere gaben daraufhin 2,20 Prozent ab.

In Prag sank der tschechische Leitindex PX um 1,04 Prozent auf 971,24 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,65 (zuvor: 0,85) Milliarden tschechischen Kronen.

Die gewichtigen Finanzwerte an der Prager Börse konnten sich dem negativen europäischen Branchentrend nicht entziehen: Während Erste Group um 2,33 Prozent nachgaben, verbuchten Komercni Banka einen Abschlag von 1,83 Prozent.

Den PX belasteten mit einem Minus von 0,61 Prozent auch die Aktien des Energiekonzerns Ceske Energeticke Zavody (CEZ) . Am Mittwoch nach Börsenschluss bestätigte eine CEZ-Sprecherin ein Angebot an den italienischen Konzern Enel für dessen Zwei-Drittel-Beteiligung am slowakischen Energieversorger Slovenske Elektrarne. Auch die slowakische Tochter der ungarischen Magyar Olay es Gazipari (Mol) legte gemeinsam mit der ebenfalls ungarischen MVM ein Angebot für die Beteiligung an Slovenske Elektrarne vor.

An der Budapester Börse hielten sich die Verluste in Grenzen. Der Leitindex Bux sank um 0,46 Prozent auf 17 504,38 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 6,25 (zuletzt: 4,4) Milliarden Forint.

Unter den Blue Chips schlossen Mol mit einem kleinen Minus von 0,12 Prozent. Bei den Bankwerten büßten OTP Bank 1,37 Prozent ein.

Einen kräftigen Kursabschlag erlitten die Titel von BTel. Diese sollen ab Freitag aus dem Bux ausscheiden. Zudem gab die ungarische Nationalbank NHB bekannt, dass der Telekomkonzern wegen mehrfacher Verletzung der Publizierungspflichten eine Strafe von 3,5 Millionen Forint zahlen müsse. BTel büßten 13,92 Prozent auf 68 Forint ein./doc/APA/gl/jha/

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19.12.2014, 22:25, Tradegate

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