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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte Osteuropas haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während in Prag und Warschau deutliche Gewinne verbucht wurden, gab die Börse in Budapest nach. In Russland trat der RTS-Index zuletzt auf der Stelle.

In Prag gewann der Leitindex PX 1,60 Prozent auf 1018,09 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 0,79 (Dienstag: 0,59) Milliarden tschechische Kronen. Gute chinesische Exportdaten und überzeugende Quartalszahlen einiger Bankschwergewichte konnten europaweit die Börsen beflügeln.

Der tschechische Industrie- und Handelsminister Jan Mladek sprach sich für die Nutzung konventioneller Energieträger aus. Die tschechischen Konsumenten seien 'traumatisiert' von der Solarförderung, sagte er auf einer Pressekonferenz in Prag. Er unterstütze die Nutzung von Braunkohle. Die Regierung werde versuchen, die niedrigsten Emmissionsreduzierungsquoten bei der EU zu erreichen. Vor diesem Hintergrund stiegen die Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) um 3,87 Prozent. NWR gewannen 2,35 Prozent.

Komercni Banka erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen geringeren Nettoprofit, will davon aber knapp 70 Prozent an die Aktionäre ausschütten. Das entspreche einer Dividendenrendite von rund 5,2 Prozent, hieß es. Die Aktien legten um 0,87 Prozent zu.

In Warschau rückte der WIG-30 um 1,45 Prozent auf 2623,70 Punkte vor. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 1,24 Prozent auf 53 231,44 Zähler. Im Zuge einer positiven Stimmung für europäische Finanzwerte legten PKO 2,10 Prozent zu. Bank Zachodni verteuerten sich um 3,62 Prozent und Bank Handlowy stiegen um 3,87 Prozent.

Organe Polska sackten nach der Bekanntgabe eines Quartalsverlusts um 4,42 Prozent ab. Der Vorstand möchte trotzdem an einer Dividende in Höhe der Vorjahresausschüttung festhalten. KGHM Polska Miedz profitierten von höheren Kupferpreisen mit einem Plus von 4,47 Prozent.

In Budapest sank der Leitindex Bux um 1,29 Prozent auf 18 062,20 Punkte. Starke Verluste beim Schwergewicht OTP Bank belasteten. Die Bankaktie sackte bei hohem Volumen um 2,16 Prozent ab, nachdem der Europäische Gerichtshof entschied, dass ungarische Gerichte Fremdwährungskredit-Bedingung ändern dürfen.

FHB Land Credit & Mortgage Bank kletterten um 5,27 Prozent und setzten damit ihren kräftigen Aufwärtstrend der letzten zehn Handelstage fort. Einem Pressebericht zufolge sollte noch Mittwoch der Preistender veröffentlicht werden, zu dem der Staat seinen Mehrheitsanteil an der Takarekbank verkaufen wird. Zweitgrößter Eigner der Takarekbank ist FHB. Der einzige Bieter für den Staatsanteil nun ist laut Bloomberg Magyar Takarek, die zu 25 Prozent im Besitz von FHB steht.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index zeigte sich zuletzt nahezu unverändert mit minus 0,01 Prozent bei 1352,98 Punkten./nuk/APA/ck/mmb

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28.07.2014, 13:39, Stuttgart

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