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Aktien Wien Schluss: Abschläge in starkem europäischen Umfeld

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag nach einer Stimmungseintrübung schwächer geschlossen. Der ATX fiel um 0,95 Prozent auf 2366,19 Punkte. In einer starken europäischen Börsenlandschaft nach der US-Zinswende am Vorabend drehte der ATX im Verlauf in den Minusbereich ab.

Mit enttäuschend aufgenommenen Quartalszahlen rasselten in Wien die Immofinanz-Papiere um 5,45 Prozent auf 2,05 Euro nach unten. Das Immobilienunternehmen musste im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres klare Rückgänge bei den Mieterträgen und den operativen Ergebnissen hinnehmen. Die Erwartungen der Baader Bank-Analysten wurden damit weitgehend verfehlt.

Klare Kursverluste gab es auch bei den Ölwerten nach den satten Vortagesaufschlägen. OMV verloren 3,30 Prozent auf 25,34 Euro an Wert und die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann kamen um 2,08 Prozent 49,38 Euro zurück. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltende Ölpreisschwäche im Zuge des Ölüberangebots. Der Brent-Preis bewegt sich mittlerweile auf dem tiefsten Niveau seit 2008.

Voestalpine schwächten sich nach einer Umsatzwarnung um 3,30 Prozent auf 25,34 Euro ab. Der Stahlkonzern hat seine strategischen Umsatzziele für 2020 von 20 auf 15 Milliarden Euro kräftig nach unten geschraubt. Grund dafür seien die "anhaltend kritischen globalwirtschaftlichen Rahmenbedingungen". An der Rentabilität rüttelt das anhaltend zähe Marktumfeld allerdings nicht, hieß es weiter von Unternehmensseite.

Positive Vorzeichen gab es hingegen bei den Banken zu beobachten. Raiffeisen Bank International konnten ein Kursplus von 1,11 Prozent 14,13 Euro verbuchen, während sich Erste Group etwas moderater um 0,25 Prozent auf 27,97 Euro steigern konnten.

Kapsch TrafficCom stiegen 1,09 Prozent auf 36,80 Euro. Der Mautsystemanbieter hat das teuerste Angebot für die Errichtung eines elektronischen Mautsystems für Lkw in Slowenien gelegt, berichteten slowenischen Medien.

CA Immo schlossen mit minus 0,89 Prozent bei 17,23 Euro. Bruno Ettenauer, Chef des Immounternehmens, tritt vorzeitig zurück, wurde bereits am Mittwochabend bekannt.

Buwog kletterten um 1,84 Prozent auf 19,68 Euro hoch. Das Immobilienunternehmen wird am kommenden Montag über die Ergebnisse des ersten Halbjahres des laufenden Geschäftsjahres berichten./ste/APA/jha

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