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Aktien Wien Schluss: ATX schließt deutlich fester

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag gestützt von Erholungssignalen der europäischen und chinesischen Industrie mit deutlichen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 1,23 Prozent auf 2.487,06 Punkte. Insbesondere die positiv ausgefallenen August-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und China hievten die Aktienmärkte europaweit in die Gewinnzone. In China stieg der Einkaufsmanagerindex der Industrie auf ein Viermonatshoch und signalisierte ein minimales Wachstum, während Ökonomen einen Rückgang vorausgesagt hatten.

Im Wiener prime market entfachte die vorbörslich präsentierte Halbjahresbilanz von Rosenbauer Kauflust unter Anlegern, die Aktie verteuerte sich um 4,91 Prozent auf 57,70 Euro. Der Feuerwehrausrüster hatte im ersten Halbjahr 2013 dank verstärkter Exportlieferungen eine kräftige Gewinnsteigerung eingefahren,

Auch Raiffeisen Bank International (RBI) zeigten sich mit plus 4,35 Prozent auf 26,50 Euro nach ihrer vorbörslich vorgelegten Bilanz gut gesucht. Dabei hat sich in der ersten Jahreshälfte der Gewinn mehr als halbiert. In einer Reaktion hat der Konzern ein Einsparungsprogramm angekündigt, das über drei Jahre laufen soll. Ende September, Anfang Oktober soll es vorgestellt werden. Der Vorstand will einen 'signifikanten' Betrag einsparen.

Schwach reagierten Schoeller-Bleckman Oilfield (SBO) auf ihre Bilanzvorlage, die Aktien rutschten mit minus 4,57 Prozent auf 78,25 Euro ans untere Indexende des prime market. Der Nettogewinn des Konzerns fiel um 24,4 Prozent auf 28,1 Millionen Euro. Im Ausblick verweist SBO auf den von Marktanalysten für 2013 erwarteten Anstieg der Ausgaben für Exploration und Produktion von 9,9 Prozent gegenüber 2012. Die Experten der Baader Bank sehen in einer ersten Stellungnahme zu den Zahlen ihre Erholungserwartungen für den Auftragseingang durch den Lagerabbau bei Kunden gefährdet, insbesondere bei Hochpräzisionsteilen.

Wienerberger legten nach Analystenstimmen 1,94 Prozent auf 11,28 Euro zu. Dabei gab es für den Baustoff- und Ziegelhersteller Abstufungen von den Analystenhäusern: Die Experten der Schweizer UBS senkten ihr Votum von 'Buy' auf 'Neutral', hoben jedoch ihr Kursziel von 10 auf 11 Euro. Die Analysten der RCB (Raiffeisen Centrobank) senkten ihre Empfehlung von 'Hold' auf 'Reduce' und beließen ihr Kursziel bei 10 Euro. Beide Analystenhäuser begründen die Abstufungen vorrangig mit dem hohen Preis, den die Wienerberger-Aktie nach ihren jüngsten Kurssprüngen derzeit hat.

Ebenfalls sehr fest zeigten sich OMV (plus 2,06 Prozent auf 34,14 Euro), Voestalpine (plus 2,36 Prozent auf 33,40 Euro) und Erste Group (plus 2,48 Prozent auf 25,60 Euro), während Lenzing mit minus 2,26 Prozent auf 56,69 Euro unter den größten Tagesverlierern rangierten./emu/ger/APA/jha

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17.09.2014, 21:15, Nasdaq other OTC

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