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Aktienbörsen in Asien schließen mit Verlusten

Reuters

Tokio (Reuters) - Nach dem rasanten Rückgang des Ölpreises sind die Börsen in Fernost mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet.

Aktienbörsen in Asien schließen mit Verlusten

Bei Investoren herrschte am Montag die Sorge vor, dass es zu einem Überangebot an Öl und einer Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums kommen könnte. Unter Verkaufsdruck standen insbesondere Aktien von Energie-Unternehmen. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan verlor 0,73 Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging mit einem Minus von 1,57 Prozent bei 17.099 Punkten aus dem Handel. Auch die Wall Street hatte am Freitag infolge der Ölpreis-Turbulenzen Verluste verzeichnet.

Der Ölpreis setzte seinen Sinkflug in Asien vorübergehend fort und erreichte ein neues Fünfeinhalb-Jahrestief. Der Preis für ein Barrel US-Rohöl fiel zeitweise um mehr als 2,5 Prozent auf 56,25 Dollar, erholte sich im Verlauf aber wieder.

In Tokio konnte auch der klare Wahlsieg von Ministerpräsident Shinzo Abe kaum für positive Impulse sorgen. Seine Regierungskoalition hatte sich bei der Parlamentswahl am Sonntag eine Zweidrittelmehrheit gesichert. Damit kann Abe seinen Wirtschaftskurs fortsetzten, mit dem er die zweitgrößte Volkswirtschaft Asiens aus der jahrelangen Stagnation führen will.

Zu den größten Verlierern in Japan gehörten Exportwerte. Aktien des Autobauers Toyota gingen mit einem Minus von gut 2,5 Prozent aus dem Handel, Mazda-Aktien verloren mehr als 4,6 Prozent. Die Papiere des Elektronikkonzerns Sony büßten rund 3,5 Prozent ein.

Auch an den übrigen Asien-Börsen dominierten die negativen Vorzeichen. In Taiwan ging der Leitindex mit einem Minus von knapp 0,5 Prozent aus dem Handel, in Singapur lag das Minus bei rund einem Prozent. Der Euro zeigte sich wenig verändert. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2458 Dollar bewertet, der Dollar mit 118,22 Yen.

Kurs zu Ölpreis Rohstoff

  • 58,23 USD
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22.12.2014, 08:28, Deutsche Bank Indikation

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