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Alitalia versucht die Wende

Die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia will mit einem umfassenden Sanierungsprogramm ihr Überleben sichern. Der stellvertretende Konzernchef Salvatore Mancuso gab am Mittwochabend bekannt, dass der Verwaltungsrat einem entsprechenden Sparplan zugestimmt habe. Einzelheiten nannte er nicht. Vor der Sitzung hatte es aber in mit den Beratungen vertrauten Kreisen geheißen, es würden wahrscheinlich 2.000 Stellen vor allem bei Leiharbeitern gestrichen. Auch Gehälter könnten gekürzt werden.

Die Rettung muss Alitalia allerdings ohne die erhoffte Finanzspritze ihres Großaktionärs Air France-KLM hinbekommen. „Air France-KLM wird sich an der Kapitalerhöhung nicht beteiligen“, stellte das französisch-niederländische Unternehmen am Donnerstag als Reaktion auf den Sanierungsplan der Italiener klar. Dieser gehe zwar in die richtige Richtung, erreiche aber nicht die notwendigen finanziellen Verbesserungen. Dennoch will Air France-KLM seine Alitalia-Wandelanleihen im Fall einer gelungenen Kapitalerhöhung in Aktien des Unternehmens tauschen, um den Partner zu stützen.

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