FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst in der Woche om 30.07. bis 03.08.2012: MONTAG AIR FRANCE-KLM FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air France-KLM nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Add' mit einem Kursziel von 4,50 Euro belassen. Vor allem wegen des Passagiergeschäfts sei der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern geringer als gedacht, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Montag. Dieser dürfte daher 2012 niedriger sein als gegenwärtig vom Markt erwartet. Die Fluggesellschaft bewege sich in die richtige Richtung. BARCLAYS PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Barclays von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 170,00 auf 190,00 Pence angehoben. Die Analysten begründeten ihr neues Votum in einer Studie vom Montag mit den Aussagen des Managements zur Kostenkontrolle im Investmentbanking. COMMERZBANK LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Commerzbank von 1,70 auf 1,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das schwierige Zinsumfeld dürfte weiter auf die Margen des Instituts drücken, weshalb die Gewinnschätzungen sinken könnten, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Studie vom Montag. Die Aktie könnte allerdings positiv auf politische Antworten auf die Euro-Schuldenkrise reagieren. CREDIT SUISSE LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Credit Suisse nach den angekündigten Kapitalmaßnahmen von 39,00 auf 24,00 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf 'Overweight' belassen, schrieb Analyst Robert Murphy in einer am Montag vorgelegten Studie. Die Aktienzahl steige 2013 um 39 Prozent und die bereinigte Eigenkapitalquote (ROTE) gemäß den Basel-III-Vorschriften dürfte 2014 unter den vom Management angestrebten 15 Prozent liegen. Zwar sei es beim 'Overweight'-Votum geblieben, doch ziehe er die Aktien des Wettbewerbers UBS wegen dessen besserer Kapitalausstattung vor. EADS FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für EADS nach Zahlen zum zweiten Quartal von 35,00 auf 36,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe hervorragende Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Montag. Das Margenwachstum bei der Tochter Airbus sei intakt. Neben Airbus habe vor allem Eurocopter mit einem starken Umsatz- und Margenwachstum überzeugt. Das schaffe Spielraum für steigende Gewinnerwartungen. GEA GROUP FRANKFURT - Der Auftragseingang von Gea hat im zweiten Quartal die Erwartungen der DZ Bank verfehlt. Das operative Ergebnis des Maschinenbaukonzerns sei indes dank der mit 8,6 Prozent um 0,5 Prozent über seiner Prognose liegenden Marge etwas besser ausgefallen als gedacht, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer ersten Einschätzung am Montagmorgen. Sowohl für die Auftragsschwäche als auch die positive Margenüberraschung macht der Experte vor allem den Bereich Process Engineering verantwortlich. Regional sei vor allem der Auftragseingag aus Asien aufgrund fehlender großer Orders schwach. Die bestätigten Jahresziele erschienen weiter erreichbar, seine darüber liegenden Schätzungen seien aber etwas ambitioniert geworden. Der Experte hat Gea auf 'Buy' mit einem fairen Wert von 28 Euro. LINDE LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 132,41 auf 130,84 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Equal Weight' belassen. Der Industriegase-Produzent habe in einem schwierigen Marktumfeld solide Resultate erzielt und die Margen leicht gesteigert, schrieb Analyst Gunther Zechmann in einer Studie vom Montag. Zwar dürfte das Wachstum nachlassen, die Gewinne sollten aber steigen. Das Kursziel passte der Experte wegen der Lincare-Übernahme und der damit zusammenhängenden Kapitalerhöhung an. Linde bleibe sein bevorzugter Gaswert. MICHELIN PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Michelin nach Halbjahreszahlen von 65,00 auf 70,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die starke Geschäftsentwicklung und das Vertrauen in die Gesamtjahresziele sollten den Kurs wieder steigen lassen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. RHÖN-KLINIKUM ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Rhön-Klinikum von 22,50 auf 18,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Vor allem wegen der anhaltenden Verzögerungen beim Umbau der Unikliniken in Gießen und Marburg habe er seine Gewinnprognosen für 2012 bis 2014 um 11 bis 19 Prozent reduziert, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Mittwoch. Mit Blick auf den stärker werdenden Personalkostenanstieg bei dem Krankenhausbetreiber dürften auch die Kostensenkungsmaßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt wirksam werden. DIENSTAG AIR FRANCE-KLM LONDON - Barclays hat das Kursziel für die Aktien von Air France-KLM von 3,50 auf 4,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Equal Weight' belassen. Das zweite Quartal der Fluggesellschaft habe ihn vor allem wegen der früher als gedacht umgesetzten Kostensenkungen positiv überrascht, schrieb Analyst David E. Fintzen in einer Studie vom Dienstag. Aber auch der Umsatz aus dem Passagiergeschäft habe über den Erwartungen gelegen. BAYER FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Nach der Vorlage starker Resultate habe der Pharma- und Chemiekonzern die Prognosen angehoben, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Mit diesem Schritt habe er gerechnet. Negativ seien lediglich die hohen Einmalkosten im abgelaufenen Jahresviertel gewesen. Allerdings ließen die Unternehmensaussagen auf keine weiteren derartigen Belastungen in der zweiten Jahreshälfte schließen. CELESIO FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach einem Interview des Unternehmenschefs Markus Pinger im 'Handelsblatt' auf 'Buy' mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Angesichts der Aussagen des Managers würde ihn eine Erhöhung der Unternehmensprognosen spätestens bis zum dritten Quartal nicht überraschen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. COMMERZBANK LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Commerzbank nach vorläufigen Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 1,50 Euro belassen. Erneut positiv überrascht habe die Bank bei der Kapitalausstattung, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Studie vom Dienstag. Sollte die Kernkapitalquote am Ende des zweiten Quartals circa 20 Basispunkte über der durchschnittlichen Marktschätzung gelegen haben, würde das einem Wert von 0,07 Euro je Aktie entsprechen. Auch der operative Gewinn habe die Marktprognose um circa 50 Millionen Euro übertroffen. DEUTSCHE BANK FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Add' mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Der Nettogewinn habe sich mit der Vorankündigung gedeckt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Die Resultate im Investmentbanking seien wegen einer höher als gedachten Kostenbasis aber überraschend niedrig gewesen. DEUTSCHE BOERSE HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Deutsche Börse nach Zahlen zum zweiten Quartal von 54,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Der Wachstumstrend bei Clearstream für Global Securities Financing (GSF) dürfte zwar auch weiterhin anhalten, aber insgesamt sei die Handelsaktivität bei dem Börsenbetreiber rückläufig, schrieb Analyst Richard Perrott in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er seine Gewinnschätzung für die Geschäftsjahre bis 2014 um etwa 9 Prozent reduziert. FRESENIUS LONDON - Morgan Stanley hat die Aktien von Fresenius SE vor Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Der Gesundheitskonzern dürfte auch im zweiten Quartal von der Knappheit des Narkosemittels Propofol in den USA profitiert haben, schrieb Analyst Michael Jungling in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Das Unternehmen dürfte die Markterwartungen im abgelaufenen Quartal in etwa erfüllt und den Gewinn vor Zinsen und Steuern um 19,6 Prozent auf 756 Millionen Euro gesteigert haben. Das Kursziel sei konservativ. GEA GROUP ESSEN - Die National-Bank hat Gea Group nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 22,80 Euro gesenkt. Die Konjunkturabkühlung wirke sich auch auf den Anlagenbauer aus, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Dienstag. So sei der organische Auftragseingang weniger gewachsen als im Vorquartal. Erfreulich sei allerdings die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die von vielen Sparten getragen worden sei. Seine bisherigen, zu optimistischen Gewinnprognosen habe er aber reduziert. HEIDELBERGCEMENT FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Dank des Geschäfts in Nordamerika und den Schwellenländern habe der Baustoffkonzern die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei auch die geringer als gedachte Nettoverschuldung. Insgesamt hätten die Resultate die von ihm erwartete Steigerung der Gewinndynamik bestätigt. HUGO BOSS HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Hugo Boss nach Zahlen von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 100,00 auf 92,00 Euro gesenkt. Analyst Jörg Philipp Frey rät in seiner Studie vom Dienstag, die guten Nachrichten zum Verkauf zu nutzen. Die positive Überraschung resultiere alleine aus dem Großhandelsgeschäft mit einem doppelt so hohen Umsatzwachstum wie erwartet. Die Bruttomarge sei im zweiten Quartal allerdings gefallen. Mit dem insgesamt nur bei 4,5 Prozent liegenden Wachstum auf vergleichbarer Fläche im Einzelhandel habe Boss eine der Grundsäulen seiner Kaufempfehlung verloren: die gleiche oder bessere Entwicklung wie im Wettbewerb. Burberry habe besser abgeschnitten. Zudem habe die starke Kursentwicklung den Bewertungsabschlag aufgeholt. Frey senkte zudem seine Gewinnschätzungen. INFINEON FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Die Resultate und der Ausblick auf das Gesamtjahr hätten die Erwartungen fast erfüllt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Das kommende Geschäftsjahr erscheine allerdings herausfordernd. Gegenwärtig seien die Aktien nicht attraktiv bewertet, da die Margen niedrig bleiben dürften. SGL GROUP ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für SGL Carbon nach einer Gewinnwarnung auf 'Sell' mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Die Warnung sei von der Entwicklung der Carbonfaser-Sparte CFC ausgelöst worden, die mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert sei, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Dienstag. Der vom Unternehmen nun für 2012 erwartete Gewinn vor Zinsen und Steuern liege rund elf Prozent unter der durchschnittlichen Marktschätzung. Nach der zuletzt guten Kursentwicklung sei es Zeit für Gewinnmitnahmen. UBS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für UBS nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 13,00 Franken belassen. In erster Linie wegen eines Vorsteuerverlustes in der Investmentbank habe der Überschuss die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. WIRECARD HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Aktie von Wirecard nach vorläufigen Eckzahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 17,90 Euro belassen. Die Resultate des Anbieters von elektronischen Zahlungsverkehrslösungen seien im Rahmen seiner Schätzungen ausgefallen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Dienstag. Wie erwartet habe das Unternehmen den Ausblick für das Gesamtjahr 2012 bestätigt. Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage, dürfte sich das Unternehmen strukturell auch weiterhin auf einem Wachstumskurs befinden. MITTWOCH AIXTRON LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Aixtron nach Zahlen von 'Underweight' auf 'Neutral' hochgestuft, aber das Kursziel auf 11,50 Euro belassen. Die enttäuschende Entwicklung des auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauers im zweiten Quartal sollte den Tiefpunkt markiert haben, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Mittwoch. Er rechnet für das zweite Halbjahr mit einer Erholung der Auftragslage, die gegen Jahresende an Fahrt gewinnen dürfte. Für eine Neubewertung der Aktie müsse das Vertrauen der Anleger in eine nachhaltige Erholung aber noch zunehmen. BAYER FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal von 70,00 auf 72,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Wegen Änderungen im Bewertungsmodell für die Sparten Healthcare sowie CropScience habe er die Gewinnerwartungen für 2012 erhöht, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Der Anlagehintergrund sei unverändert positiv. Die Markterwartungen könnten steigen und in den kommenden zwölf Monaten stünden viele Nachrichten zur Medikamenten-Pipeline an. Zudem werde Bayer zunehmend als 'Healthcare'-Wert gesehen. BMW HANNOVER - Die NordLB hat die Aktie von BMW von 'Kaufen' auf 'Halten' gesenkt und das Kursziel von 61,00 auf 59,00 Euro reduziert. Der Autobauer habe ein durchwachsenes Zahlenwerk zum ersten Halbjahr vorgelegt, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Mittwoch. Wegen der zuletzt schlechten Nachrichten aus der Autobranche habe er die Aktie zurück gestuft. DEUTSCHE BANK LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Deutsche Bank von 47,40 auf 42,70 Euro, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Er habe die Gewinnprognosen reduziert, um geringere Erträge im Investmentbanking sowie höhere Kosten aufgrund von Wechselkursentwicklungen zu reflektieren, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. DÜRR HAMBURG - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für die Aktie von Dürr von 65,00 auf 70,00 (Kurs: 55,25) Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Hersteller von Produktionsanlagen für die Autoindustrie habe erneut in allen Kennzahlen über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Mittwoch. FMC FRESENIUS MEDICAL CARE FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Obwohl der Umsatz niedriger als gedacht gewesen sei, habe die Profitabilität positiv überrascht, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Der Hauptgrund dafür seien geringere operative Kosten in den USA durch die Liberty-Übernahme, die offenbar ein höheres Kostensenkungspotenzial eröffnet habe als erwartet. Die gute Entwicklung des Dialysespezialisten werde vom Kurs allerdings reflektiert. FRESENIUS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 84,00 Euro belassen. Der Gesundheitskonzern habe seine Schätzungen beim Umsatz knapp erfüllt und beim Gewinn vor Zinsen und Steuern übertroffen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Mittwoch. Das Gesamtbild sei unverändert. HENKEL FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Henkel nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern habe die Erwartungen etwas übertroffen und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. HUGO BOSS LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Hugo Boss nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft, das Kursziel aber auf 90,00 Euro belassen. Das Modeunternehmen überzeuge zwar mit einer starken Entwicklung, doch seien die Aktien mittlerweile ausreichend bewertet und der kurzfristige Ausblick sei ungewiss, begründete Analyst Fraser Ramzan sein neues Votum in einer Studie vom Mittwoch. Die Resultate zum zweiten Quartal hätten die Erwartungen übertroffen. INFINEON PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Infineon von 8,10 auf 7,40 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Die Margen bei dem Halbleiterkonzern dürften noch nicht den Tiefpunkt erreicht haben, begründete Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Mittwoch seine gesenkten Gewinnschätzungen und das niedrigere Ziel. Er sehe aber ungeachtet der Ängste vor einem steigenden Konkurrenzdruck im Kerngeschäft keine unmittelbare Gefahr für Gewinne und Marktanteile des Unternehmens. MAN FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für MAN nach detaillierten Zahlen zum zweiten Quartal von 85,00 auf 80,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Angesichts bereits bekannter, enttäuschender Resultate habe es keine größeren Neuigkeiten gegeben, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Mittwoch. Er bleibe vorsichtig, da MAN derzeit 20 bis 30 Prozent höher bewertet sei als die Aktien der Konkurrenz. Die Spekulation über weitere Anteilskäufe durch Volkswagen sei kein sonderlich attraktiver Anlagehintergrund. METRO ESSEN - Die National-Bank AG hat das Kursziel für Metro von 35,00 auf 32,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Kaufen' belassen. Die Ergebnisse des Handelskonzerns hätten die Erwartungen getroffen oder seien leicht besser ausgefallen, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Mittwoch. Es sei positiv, dass die umfangreichen Preissenkungen des ersten Halbjahres nicht zu Lasten der Profitabilität gegangen seien. Der Experte rechnet mit weiteren Produktivitätsverbesserungen. RATIONAL FRANKFURT - Die Commerzbank hat Rational von 'Hold' auf 'Add' hochgestuft und das Kursziel von 172,50 auf 209,00 Euro angehoben. Sie sei hinsichtlich ihrer Prognosen für den Hersteller von Großküchengeräten optimistischer geworden, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Ihre Bedenken in puncto möglicher Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Staatsfinanzen in Europa hätten sich nicht bewahrheitet. Zudem habe es bei den Vario-Kochcentern im ersten Jahresviertel endlich eine positive Trendwende gegeben. In Zeiten erhöhter wirtschaftlicher Unsicherheit könne der Appetit der Investoren auf die Aktien qualitativ sehr guter Unternehmen wie Rational zunehmen. UBS PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für UBS nach Zahlen von 12,70 auf 11,60 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Das Schweizer Geldinstitut habe auch wegen des Verlustes im Zusammenhang mit dem Facebook-Börsengang die Marktschätzungen verfehlt, schrieb Analyst Dirk Hoffmann-Becking in einer Studie vom Mittwoch. Er sei enttäuscht darüber, dass UBS keine weiteren formalen Kostensenkungen angekündigt habe, um die Profitabilität zu erhöhen. Die Zielsenkung reflektiere die überraschend schwachen Gewinne im zweiten Quartal sowie die in einer UBS-Simulation geringere Basel-III-Eigenkapitalquote Ende 2013. DONNERSTAG ADIDAS FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Adidas nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Resultate des Sportartikelherstellers erschienen auf den ersten Blick solide, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Er werde seine Prognosen für 2012 wahrscheinlich nicht ändern und sehe seine positive Einschätzung der Papiere bestätigt. Die Entwicklung bei der Tochter Reebok bleibe derweil der kritische Punkt und könnte die Anleger sorgen. BAYER FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für die Aktien von Bayer nach Zahlen zum zweiten Quartal von 66,00 auf 72,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Dank des starken Geschäfts mit Pflanzenschutzmitteln habe der Umsatz des Chemie- und Pharmakonzerns die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Die Erhöhung der Gesamtjahresprognosen durch das Unternehmen habe er erwartet. Mit Blick auf den angehobenen Ausblick und die vor allem für die Bereiche CropScience und Healthcare guten Aussichten habe er das Kursziel nach oben geschraubt. BEIERSDORF FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Beiersdorf nach Zahlen zum zweiten Quartal vorerst auf 'Hold' mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Der Hersteller von Körperpflegeprodukten habe ordentliche Resultate vorgelegt und die Prognosen leicht angehoben, schrieb Analystin Nadeshda Demidova in einer Studie vom Donnerstag. Die etwas optimistischeren Unternehmensziele könnten zwar zu einer positiven Marktreaktion führen, doch sehe sie für ihre Schätzungen nur wenig Spielraum nach oben. Die Expertin kündigte an, das Kursziel und ihr Votum zu prüfen. BMW FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für BMW nach Zahlen zum zweiten Quartal von 90,00 auf 88,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Der Autobauer habe die Erwartungen des Marktes erfüllt, seine Schätzungen aber etwas verfehlt, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen. Allerdings seien die Aktien nach wie vor deutlich unterbewertet. DEUTSCHE POST FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien der Deutschen Post nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Das zweite Quartal des Logistikkonzerns habe auf bereinigter Basis im Rahmen der Erwartungen gelegen, was nach den zuletzt schwachen Signalen der Konkurrenten UPS und TNT Express den Konzern als Anlage bestätige, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Wegen einiger positiver Einmaleffekte will er zudem seine Prognose des Betriebsgewinn (EBIT) anheben. DRAEGERWERK FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Drägerwerk nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 92,00 Euro belassen. Der Betriebsgewinn (EBIT) des Konzerns der Sicherheits- und Medizintechnik sei zwar leicht hinter den Erwartungen zurück geblieben, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Donnerstag. Doch jegliche Enttäuschung des Markts auch über das Ausbleiben einer höheren Gesamtjahresprognose sehe sie als Kaufgelegenheit. Denn die Zahlen hätten den Konzern als Anlage insgesamt bestätigt und der Auftragseingang habe positiv überrascht. HENKEL FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler hat Henkel nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft, das Kursziel aber auf 64,00 Euro belassen. Nach der überdurchschnittlichen Kursentwicklung im Jahresverlauf sei es Zeit für Gewinnmitnahmen, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Donnerstag. Die Marktschätzungen dürften nach den besser als gedachten Quartalszahlen nur leicht steigen, was kaum für weitere positive Kursimpulse sorgen dürfte. Zudem seien die Erwartungen hinsichtlich der neuen mittelfristigen Unternehmensziele recht hoch und bereits eingepreist. Der Titel sei nicht länger ein 'Top Pick' im europäischen Chemiesektor. LUFTHANSA FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Die Fluggesellschaft habe die Erwartungen übertroffen und die Gesamtjahresziele bestätigt, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Vorerst belasse er es aber beim Kursziel von 10,00 Euro. MORPHOSYS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktien von Morphosys nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 19,40 Euro belassen. Der Umsatz des Biotechnologieunternehmens habe im zweiten Quartal seine Erwartungen um sieben Prozent verfehlt und auch der Betriebsverlust (EBIT) sei etwas größer ausgefallen als angenommen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Die Gesamtjahresprognose des Konzern sehe jetzt ambitioniert aus. FREITAG ADIDAS FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Adidas nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Sportartikelkonzerns seien solide ausgefallen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Das Management mache einen zuversichtlichen Eindruck, für das Gesamtjahr 2012 sehr gute Zahlen vorzulegen. ALLIANZ FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Allianz SE nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Versicherers habe die Markterwartungen übertroffen und seine optimistischeren Prognosen genau erfüllt, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Freitag. Die Schaden/Kosten-Quote sei wegen höherer Rückstellungen für die Hochwasser-Schäden in Thailand allerdings schwächer ausgefallen als von ihm und vom Markt erwartet. BEIERSDORF LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Beiersdorf nach Zahlen von 48,00 auf 49,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Underweight' belassen. Die Schwäche im zweiten Quartal werfe Fragen über die Verfassung des Konsumgüterherstellers auf, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Freitag. Der aktuelle Aktienkurs preise die mittelfristig angestrebte Trendwende, jedoch kaum die bestehenden Risiken ein. Aussagen des neuen Unternehmenschefs Stefan Heidenreich zeigten zwar, dass dem Management die Umsatzschwäche bewusst sei und es mit Innovationen sowie einem stärkeren Engagement in den Schwellenländern das Ruder herumreißen wolle. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg. CONTINENTAL LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Continental nach Zahlen zum zweiten Quartal von 91,00 auf 92,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Nach dem starken Kursanstieg im bisherigen Jahresverlauf dürften die Titel sich auch weiterhin vergleichsweise gut entwickeln, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Freitag. Eine weitere Kursrally sei denkbar, wenn der Aktienüberhang durch die Beteiligung von Schaeffler gelöst sei oder Continental im September in den Dax aufgenommen würde. Die Resultate zum zweiten Quartal hätten die Robustheit der Geschäftsentwicklung unterstrichen. DEUTSCHE POST LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Post nach Zahlen von 16,30 auf 16,70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Es gebe klare Anzeichen, dass der Logistikkonzern im globalen Expressgeschäft weiter Marktanteile gewinne, schrieb Analyst Christopher Combe in einer Studie vom Freitag. Während dies die jüngste Aktienstärke untermauere, steige angesichts der Konjunkturunsicherheiten mit den Erwartungen aber auch das Enttäuschungsrisiko. Er habe seine operative Gewinnschätzung und das Kursziel angehoben, um damit den angehobenen Unternehmenszielen Rechnung zu tragen. Zudem riet der Experte dazu, Kursrückschläge zu nutzen, da die operative Entwicklung schon im zweiten Halbjahr und nicht erst - wie von ihm bisher erwartet - in der ersten Jahreshälfte 2013 anziehen könnte. DOUGLAS HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Douglas vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal von 28,00 auf 27,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Bei vermutlich unveränderten Erlösen dürfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 23 Prozent gesunken sein, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Die Gründe dafür seien unter anderem die Herausforderungen in der Buchhandelssparte sowie das frühe Ostern, das ins zweite Geschäftsquartal gefallen sei. Die zu hohe Bewertung der Aktien werde nicht von den Fundamentaldaten bestimmt. Der Überschuss sinke und das sich verschlechternde Konsumklima dürfte das wichtige Weihnachtsgeschäft belasten. GENERALI ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Generali nach Halbjahreszahlen von 12,15 auf 12,57 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Underperform' belassen. Der Versicherer habe solide Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Richard Burden in einer Studie vom Freitag. Wegen der durch die Eurokrise getrübten Stimmung der Anleger dürfte das die Kursdynamik aber kaum ändern. Der Experte passte seine Gewinnerwartungen an. LUFTHANSA FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Lufthansa nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Hold' auf 'Reduce' gesenkt und das Kursziel auf 10,00 Euro belassen. Bereinigt um die Einmal-Effekte hätten die Ergebnisse der Fluggesellschaft den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. An seinen Gesamtjahresprognosen ändere sich nichts. Bei seinem aktuellen Kursziel bestünden allerdings Abwärtsrisiken. SIEMENS FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Siemens nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms auf 'Add' mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Dies sowie der ebenfalls angekündigte Einzug von Aktien hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Freitag. Der Gewinn je Aktie werde durch den Rückkauf um vier Prozent steigen. Der Schritt sei zudem ein Zeichen dafür, dass der Industriekonzern kurzfristig wahrscheinlich keine große Akquisition plane. Auch das dürften die Anleger positiv aufnehmen. /he
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