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Ölpreise tendieren uneinheitlich

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Während der Preis für die Nordseesorte Brent leicht nachgab, legte US-Rohöl geringfügig zu. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) Brent zur Oktober-Lieferung 113,63 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Dienstag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich hingegen leicht um neun Cent auf 95,39 Dollar.

Händler verwiesen auf einen schwankungsanfälligen Handel, der sich jedoch in einer vergleichsweise engen Spanne abspielte. Für Belastung sorgten schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone. Dort gab der vielbeachtete Einkaufsmanagerindex weiter nach. Stützend wirkte indes die recht gute Stimmung an den Börsen. Dennoch sei die Nervosität vor der mit Spannung erwarteten Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an diesem Donnerstag hoch, hieß es. Markteilnehmer erhoffen sich Aufschluss über das neue Anleihekaufprogramm der Notenbank, von der sich die EZB eine spürbare Beruhigung in der Euro-Schuldenkrise verspricht.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 112,85 US-Dollar. Das waren 74 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he

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