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Klöckner muss zittern

Die Aktie des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co. hat den in der Vorwoche gestarteten Erholungsversuch schnell wieder abgebrochen. Die schlechte Nachrichtenlage lässt derzeit einfach keinen Raum für größere Kursgewinne. Nun rückt die wichtige Unterstützung bei 7,50 Euro in den Blickpunkt.

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Das Unternehmen wurde zuletzt gleich von zwei Seiten in die Zange genommen. Zum einen sorgten schlechte Konjunkturfrühindikatoren dafür, dass die Hoffnungen der Anleger auf eine Erholung im Stahlmarkt stark gedämpft wurden. Das schürt die Wettbewerbsintensität unter den Stahlhändlern, was wiederum auf die Margen drückt. Diese Entwicklung hat die UBS zu einer drastischen Wende in ihrer Einschätzung der Aktie veranlasst, der Titel wurde kürzlich von Buy auf Sell gestuft und das Kursziel von 13,20 auf 7,60 Euro gesenkt.

Zum anderen äußerte sich auch die Ratingagentur Moody’s skeptisch zur Verschuldungssituation von Klöckner & Co. und stufte die Bonität um eine Stufe auf Ba3 ab. Damit wird auch die Strategie des Unternehmens, Marktanteile über Zukäufe zu gewinnen, torpediert.

Insgesamt keine guten Voraussetzungen, um auf dem Niveau von 7,50 Euro einen Boden auszubilden. Das Beste, was man zu Klöckner & Co. im Moment sagen kann, ist, dass die Stimmung kaum noch schlechter werden kann.

Autor: Holger Steffen

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