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700 Anmerkungen zu neuen Stromautobahnen

BERLIN (dpa-AFX) - Kurz vor Ende der ersten Beratungsphase haben rund 700 Bürger und Organisationen zu den Plänen für vier Stromautobahnen quer durch Deutschland Stellung genommen. Eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet bestätigte einen Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Dienstag). Die Frist endet am Dienstag.

3800 Kilometer werden den Netzbetreibern zufolge an neuen Stromautobahnen gebraucht, um den Atomausstieg bis 2022 zu schaffen. Zudem sollen bestehende Höchstspannungsnetze optimiert werden, dass sie fit werden für die schwankende Wind- und Solarstromeinspeisung. Die Kosten werden auf 20 Milliarden Euro veranschlagt.

Die Netzbetreiber sollen Kritik und Anregungen bis Mitte August in eine überarbeitete Fassung ihres Ende Mai vorgestellten Netzentwicklungsplans einfließen lassen und an die Bundesnetzagentur übersenden, bevor die Bürger sich erneut zu Wort melden können. Die Ergebnisse sollen bis Ende 2012 in einer bundesweiten Netzplanung der Regierung gesetzlich festgezurrt werden. Planungs- und Bauzeiten sollen - auch durch die Bürgerbeteiligung - deutlich verkürzt werden./ir/DP/stb

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