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ThyssenKrupp macht Hoffnung

Wenn die Erwartungen vorher nur tief genug gefallen sind, kann man auch mit schlechten Zahlen positiv überraschen. So geht es heute dem Stahlkonzern ThyssenKrupp, der seine Bilanz zum dritten Quartal 2011/12 vorgelegt hat.

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Für sich genommen lesen sich die jüngsten Resultate zunächst einmal recht gruselig. Zwischen April und Juni ist der Umsatz um 7 Prozent auf 10,7 Mrd. Euro zurückgegangen und das bereinigte EBIT von 0,57 auf 0,12 Mrd. Euro eingebrochen. Die Analysten hatten allerdings im Vorfeld noch schlechtere Resultate erwartet.

Vorstandschef Dr. Hiesinger bemüht sich zudem, Zuversicht zu verbreiten, dass die wichtigsten Baustellen in den nächsten Monaten geschlossen werden können. So wurde bereits Ende Juni die Eisengießerei Waupaca in den USA verkauft, für die beiden neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA - die ThyssenKrupp hohe Verluste eingebrockt haben - laufen intensive Gespräche.

Auch die Prognose für das Kerngeschäft wurde aufrecht erhalten, im Gesamtjahr soll ein bereinigtes EBIT im mittleren dreistelligen Millionenbereich erwirtschaftet werden (nach 0,34 Mrd. Euro nach neun Monaten). Das wird am Markt positiv aufgenommen, die Aktie ist heute im frühen Handel der Tagesgewinner. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist damit weiterhin intakt.

Autor: Holger Steffen

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