Börsen-Zeitung, 11.8.2012
ahe Düsseldorf - Die schwache Stahlkonjunktur macht ThyssenKrupp zu schaffen. Im europäischen Stahlgeschäft brach das Ergebnis in den Monaten April bis Juni um 84 % ein. Die neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA stecken ohnehin weiter in den roten Zahlen fest. Ein robustes Industriegütergeschäft sorgte aber dafür, dass der Ruhrkonzern noch ein operatives Ergebnis von 122 Mill. Euro verbuchen konnte. Der Gewinn brach damit zwar um fast 80 % ein, übertraf aber die Markterwartungen. Die Aktie kletterte um mehr als 5 %. Der Nettogewinn halbierte sich zwar auf 109 Mill. Euro, erstmals nach drei verlustreichen Quartalen verbuchte der Dax-Konzern aber wieder schwarze Zahlen. Die Gespräche über den Verkauf der amerikanischen Stahlwerke laufen bereits. Das Interesse daran, heißt es, sei überraschend groß.
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- Wertberichtigt Seite 8
- Berichte Seite 9
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