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E.ON packt es nicht

Die Aktie von E.ON hat sich in den letzten Wochen in rasantem Tempo von dem im Juni markierten Jahrestief bei 14,05 Euro erholt. Nun stehen zwischen 18,00 und 18,70 Euro mächtige Widerstände im Weg. Ein erster Ausbruchversuch ist mit dem gestrigen Kursrückgang vorerst gescheitert.

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Damit sind auch die positiven Impulse der Halbjahreszahlen vorerst verebbt. Das Unternehmen hatte zwischen Januar und Juni den Umsatz dank gestiegener Handelsaktivitäten um 23 Prozent auf 65,4 Mrd. Euro ausgeweitet, die Einnahmen vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) erhöhten sich währenddessen von 4,3 auf 6,7 Mrd. Euro. Hier machten sich aber auch Sondereffekte positiv bemerkbar, so etwa die Neuverhandlung des Gaseinkaufs in Russland, der zu einem Einmalgewinn in Höhe von 1,2 Mrd. Euro führte. Dementsprechend ist die Entwicklung nicht auf das Gesamtjahr fortschreibbar, der Vorstand hat seine Prognose - ein EBITDA zwischen 10,4 und 11,0 Mrd. Euro - bekräftigt.

Nach dem Katastrophenjahr 2011 ist E.ON damit zurück in der Spur, weitere positive Überraschungen sind gleichwohl ausgeblieben. Die Aktie hat damit im Prinzip erst einmal eine Verschnaufpause verdient, ein Ausbruch über die Widerstände scheint nur in einem weiter freundlichen Marktumfeld möglich.

Autor: Holger Steffen

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17.05. 17:35 Xetra 12,90 EUR Chart
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