Die Aktie von ThyssenKrupp ist in den letzten Wochen sogar noch unter das Tief gefallen, das während der weltweiten Rezession 2008/09 markiert wurde. Dieses negative Signal konnte der Wert aber relativ schnell revidieren, womit eine erste substanzielle Unterstützung nach dem Absturz gefunden sein dürfte.
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Analysten zeigten sich zuletzt allerdings eher skeptisch zum weiteren Potenzial. Dem Stahlmarkt drohe ein nachhaltiges Überangebot, was mehrere Jahre auf die Margen drücken könnte - so zumindest die jüngste Argumentation von Société Générale. Dementsprechend lautet das Urteil nur noch Hold, bei einem Kursziel von 15 Euro.
Anders sieht es offenbar der Finanzvorstand, der in der ersten Juli-Woche immerhin 200 Tsd. Euro in Aktien investiert hat. Damit dürfte er sich an der historischen Entwicklung orientiert haben, denn auf dem aktuellen Niveau waren zyklische Probleme meist ausreichend eingepreist. Damit gibt es Potenzial für positive Überraschungen, sollte die Weltkonjunktur im zweiten Halbjahr 2012 oder in den ersten sechs Monaten 2013 wieder spürbar an Dynamik gewinnen.
Autor: Holger Steffen
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