Noch ist es nicht mehr als eine kleine Konsolidierung im Aufwärtstrend, die die Aktie von ThyssenKrupp in den letzten Tagen hinnehmen musste. Dennoch wächst die Gefahr, dass die technische Gegenbewegung auf die vorherigen Verluste langsam ausläuft.
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Denn wirklich ansprechend sind die Fundamentaldaten des Unternehmens nicht. In einem schwierigen Marktumfeld ist der Umsatz zuletzt um 7 Prozent zurückgegangen und das bereinigte EBIT eingebrochen. Zwar gibt es im größten Problemfeld, den stark defizitären neuen Stahlwerken in Brasilien und den USA, offenbar aussichtsreiche Gespräche mit Investoren, spruchreif ist indes noch nichts.
Das könnte die Anleger in naher Zukunft auch mal verlocken, Gewinne einzustreichen, zumal die Aktie vom Tief um fast 40 Prozent zugelegt hat und mit der 200-Tage-Linie, die aktuell knapp über 17 Euro verläuft, ein vermutlich hartnäckiger Widerstand bevorsteht. Zentral im Auge behalten sollte man deshalb die Marke von 15,50 Euro, mit deren Bruch wäre der kurzfristige Aufwärtstrend passé. Das würde vermutlich eine größere Korrektur nach sich ziehen und eine neue Einstiegschance bieten.
Setzt ThyssenKrupp hingegen den steilen Aufwärtstrend der letzten Wochen noch einmal fort, wäre Zurückhaltung im Hinblick auf neue Engagements vorerst kein schlechter Ratgeber.
Autor: Holger Steffen
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