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Deutsche Bank: Kein gutes Omen

In den letzten Tagen haben einige Banken mit guten Ergebnissen für das zweite Quartal überrascht, so etwa JP Morgan und die Bank of America. Ob auch der Deutschen Bank dieses Kunststück gelingt, scheint derzeit fraglich.

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Zuletzt waren Pläne durchgesickert, dass der hiesige Branchenprimus im Investmentbanking Stellen streichen will - und zwar im großen Maßstab. Etwa jeder zehnte Job soll wegfallen, als Reaktion auf das schwierige Kapitalmarktumfeld. Das riecht nicht gerade nach guten Geschäften, zumal das Investmentbanking seit Jahren die Ertragsperle der Deutschen Bank darstellt.

An der Börse haben dies die Anleger längst antizipiert. In den letzten zwölf Monaten ist die Aktie der Deutschen Bank zunächst weitgehend parallel zum DAX gelaufen - und hat damit besser performt als viele andere Aktien aus dem Finanzsektor. Im Mai ist dann aber der Faden plötzlich gerissen, seitdem konnte der Deutsche Leitindex das größte hiesige Kreditinstitut um rund 20 Prozentpunkte abhängen.

Angesichts einer so rasanten Trendwende ist Vorsicht angesagt. Am 31. Juli muss die neue Doppelspitze Jain/Fitschen mit den Quartalsergebnissen Farbe bekennen, und das Beste, was man dazu sagen kann, ist, dass es Ihnen vermutlich schwer fällt, die Märkte jetzt noch zu schockieren.

 

Autor: Dr. Adam Jakubowski

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