An der Wall Street ist die Euro-Krise wieder mit aller Macht in den Mittelpunkt gerückt. Ermutigende Unternehmensberichte gerieten in den Hintergrund, nachdem die hoch verschuldete spanische Region Valencia einen Hilfsgesuch an die Zentralregierung ankündigte.
"Es sieht so aus, als ob Europa wieder die Bühne übernimmt mit Spanien als Hauptakt", sagte Quincy Krosby von Prudential Financial. Da passte es ins Bild, dass der Mischkonzern General Electric wegen schwächerer Geschäfte in Europa einen Quartalsumsatz unter den Erwartungen von Analysten verbuchte. Investoren sahen in den aufkeimenden Sorgen einen Anlass, um Gewinne mitzunehmen. Finanzwerte verloren, Technologiewerte waren dagegen gefragt.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 12.822 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte das Leitbarometer zwischen 12.810 und 12.942 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1362 Punkten, ein Abschlag von rund einem Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,4 Prozent und ging mit 2925 Punkten aus dem Handel. In der abgelaufenen Woche gewannen Dow und S&P je 0,4 Procent, die Nasdaq legte 0,6 Prozent zu. In Frankfurt verzeichnete der Dax ein Minus von 1,9 Prozent auf 6630 Punk
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