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Dax fällt unter 6.300 Punkte

Die Herunterstufung von 15 Großbanken durch Moody's und schwache US-Vorgaben dürften den Dax belasten. Die Ratingagentur hat wie angekündigt Geldhäusern in Europa und den USA schlechtere Bonitätsnoten verpasst, darunter auch der Deutschen Bank. Banken und Broker rechnen mit einem Abschlag von 0,9 Prozent. Der Dax rutscht vorbörslich unter die Marke von 6.300 Punkten. Am Donnerstag war das Marktbarometer bereits mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 6343 Punkten aus dem Handel.

Schwache Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Donnerstag in die Tiefe gezogen. Am US-Arbeitsmarkt ist noch immer keine Erholung in Sicht und der als Zugpferd für die Weltkonjunktur geltenden chinesischen Industrie scheint die Puste auszugehen. Zur schlechten Stimmung trugen auch enttäuschende Quartalszahlen von Unternehmen bei. In Fernost fällt der Nikkei-Index nach zwischenzeitlicher Erholung wieder ins Minus. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss zwei Prozent tiefer auf 12.573 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 2,2 Prozent auf 1325 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,4 Prozent auf 2859 Stellen.

Um 10.30 Uhr wird der neue Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht. Daneben kommen Zahlen zu den europäischen Auftragseingängen in der Industrie. Surteco, Polis Immobilien, DEAG und Tipp24 laden zur Hauptversammlung.

Der Internationale Währungsfonds hat die Europäische Zentralbank zu einem aktiveren Eingreifen in die Euro-Schuldenkrise aufgefordert. Kurzfristig sei eine "kreative, innovative Geldpolitik" notwendig, erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag nach Beratungen mit den Euro-Finanzministern in Luxemburg. Dazu gehöre nicht nur eine Zinssenkung, sondern auch der erneute Einsatz unkonventioneller Instrumente....

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