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HP-Chefin warnt vor weiteren Qualen

Meg Whitman holt die Leichen aus dem Keller. Das Ergebnis des Großreinemachens bei Hewlett Packard ist ein Quartalsverlust von heftigen 8,9 Milliarden Dollar. Der Löwenanteil entfällt dabei auf eine Abschreibung von über acht Milliarden auf die 2008er Akquisition EDS. Ohne diese Sonderbelastungen lag das Ergebnis mit Plus zwei Milliarden Dollar sogar einen Tick besser als von Analysten erwartet.

Aber noch ist nichts gewonnen. Das nächste Problem droht bereits am Horizont. Die Mega-Akquisition der britischen Softwarefirma Autonomy für zehn Milliarden Dollar entwickelt sich ebenfalls schlechter als erwartet. „HP ist immer noch im Frühstadium eines jahrelangen Turnarounds“, stellt die CEO klar. „Aber trotz allen Gegenwinds haben wir wichtige Fortschritte erzielt.“

„Autonomy braucht noch eine Menge an Aufmerksamkeit“, so die frühere Ebay-Chefin und jetzige HP-CEO Whitman im Analystengespräch anlässlich der Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012, das im Juli zu Ende gegangen ist. „Wir arbeiten aggressiv an diesem Thema.“ Die Softwarefirma für die Analyse großer Datenmengen ist ein Überbleibsel ihres Vorgängers Léo Apotheker, der HP in eine Softwarefirma umwandeln und das PC-Geschäft abstoßen wollte.

Apotheker ist längst Geschichte, aber die Probleme sind alle noch da. Die Softwaresparte, zu der Autonomy gehört, zeigt mit 973 Millionen Dollar Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2012 kein Wachstum, gegenüber dem Vorjahr sind es plus 18 Prozent. Der Betriebsgewinn mit 175 Millionen Dollar liegt nur enttäuschende 9,3 Pr

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