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schließenSÃO PAULO (dpa-AFX) - Der brasilianische Eisenerz-Konzern Vale hat 2010 seinen Nettogewinn im Vorjahresvergleich auf 17,3 Milliarden US-Dollar (12,5 Mrd. Euro) verdreifacht. Dies sei der höchste Gewinn in der Geschichte der Bergbauindustrie, teilte das brasilianische Unternehmen am Freitag in São Paulo mit. 2009 war der Nettogewinn nach der weltweiten Krise auf 5,3 Milliarden Dollar geschrumpft. Den operativen Umsatz bezifferte Vale für 2010 nach US-Bilanzregeln (US GAAP) auf 46,5 Milliarden Dollar (33,7 Mrd. Euro).
Der Konzern ist auch am ThyssenKrupp-Stahlwerk THYSSENKRUPP CSA bei Rio de Janeiro mit 26,87 Prozent beteiligt. Vale-Chef Roger Agnelli sagte, 2010 habe es eine starke Erholung gegeben. 'Wir erleben unsere besten Tage. Mit Blick auf die Größe und die Qualität unsere anstehende Erweiterungsprojekte mitten in einem Szenario wachsender globaler Nachfrage nach unseren Produkten, glaube ich aber stark daran, dass noch bessere Tage vor uns liegen.'
Die Rekordergebnisse sind vor allem auf die gestiegenen Preise und die wieder angezogene Nachfrage nach Eisenerz zurückzuführen. Allein auf den chinesischen Markt entfältt knapp ein Drittel der Vale-Einnahmen. Der Konzern investierte 2010 nach eigenen Angaben insgesamt 19,7 Milliarden Dollar. Davon entfielen rund 6,7 Milliarden Dollar auf Akquisitionen in der Düngemittelsparte. Vale überholte 2010 auch den staatlichen Ölkonzern Petrobras als stärksten Exportkonzern Brasiliens. Seit Dezember 2010 sind Vale-Aktien auch der Börse in Hong Kong notiert./hr/DP/zb