Die Zusammenarbeit begann überschaubar. 1988 arbeitete der deutsche Volkswagen-Konzern erstmals mit dem chinesischen Staatsunternehmen First Automotive Works (FAW) zusammen. In Lizenz bauten die Chinesen den Audi 100.
Drei Jahre später gründeten beide bereits ein gemeinsames Unternehmen, die FAW-Volkswagen Automotive Company in Changchun, einer Stadt mit mehr als sieben Millionen Einwohnern im Nordosten des Landes. 2011 feierten Deutsche und Chinesen 20 Jahre Partnerschaft. "Gemeinsam mit unserem Partner FAW haben wir die Mobilität in China maßgeblich geprägt und über 15 000 Arbeitsplätze geschaffen", sagte VW-Chef Martin Winterkorn zum Jubiläum vor 4 500 Gästen in Changchun.
Seit dem Produktionsstart hat das Joint Venture fast sechs Millionen Fahrzeuge produziert. Vergangenes Jahr verließen erstmals mehr als eine Million Autos der Marken VW und Audi die Tore der Fabriken von FAW-Volkswagen in Changchun, Chengdu und Dalian: vom VW Golf über Audi Q5 bis zur Langversion des A6.
Seit 1995 ist Volkswagens Premiumtochter Audi ebenfalls Gesellschafter des Joint Ventures. FAW gehören 60 Prozent, Volkswagen 20 Prozent, VW China und Audi jeweils zehn Prozent. Dem Aufsichtsrat, Board of Directors genannt, von FAW-VW gehört bereits seit Jahren Volkswagens Konzernvorstand Jochem Heizmann an, der offiziell ab kommender Woche den in Wolfsburg in Ungnade gefallenen bisherigen China-Chef Karl-Thomas Neumann in Peki
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