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DAX bald unter 6.000 Punkten?

Die Kurse befinden sich weltweit wieder auf der Rutschbahn. Der DAX hat gestern satte 1,8 Prozent verloren, der Dow Jones Index 1,3 Prozent und in Asien büßen Nikkei und Hang Seng heute 1,5 und 1,2 Prozent ein.

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Sorgen bereitet den Anlegern weiterhin die Entwicklung in Spanien, die sich zum Endspiel für die Eurozone entwickelt. Denn die Krise in einem der größten Euroländer könnte zum Testfall werden, ob die Rettungsschirme, die von der Politik gespannt wurden, ausreichen, um die Iberer und infolgedessen dann möglicherweise gleich auch noch Italien zu retten. Die Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen beider Länder sind gestern jedenfalls weiter geklettert und verdeutlichen die große Skepsis am Markt.

Gleichzeitig gibt es auch von der Konjunkturfront besorgniserregende Meldungen. BASF berichtet über schwache Geschäfte in Asien - das lässt aufhorchen, denn Chemie zählt zu den frühzyklischen Sektoren. Möglicherweise leidet der Kontinent stärker unter den Turbulenzen in Europa als erhofft, womit der Welt langsam die Wachstumstreiber ausgehen. Und auch die USA können im Moment nicht so recht überzeugen, gestern sind die Daten zur Entwicklung im Einzelhandel und auf dem Immobilienmarkt jedenfalls mau ausgefallen.

Der KO-Schlag für die Märkte könnte nun ebenfalls aus den USA kommen. Heute und morgen stehen dort zahlreiche wichtige Konjunkturnachrichten wie der Arbeitsmarktreport oder die Einkaufsmanagerindizes zur Veröffentlichung an. Sollten auch diese negativ überraschen, dürfte sich der DAX kurzfristig in Richtung von 6.000 Punkten bewegen.

Autor: Holger Steffen

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gestern 17:45 Xetra 8.305,32 Pkt. Chart
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