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Allianz: Gross-Abschied ist eine teure Angelegenheit

DER AKTIONÄR

Nicht nur die EZB-Sitzung ist am Donnerstag ein Highlight, auch die Aufsichtsratssitzung beim Versicherungsriesen Allianz dürfte von vielen Marktteilnehmern mit Spannung erwartet werden. Unter anderem stehen auf der Tagesordnung mehrere Top-Personalien. Zum Jahresende laufen die Verträge von sechs Vorständen aus, darunter auch der von Konzernchef Michael Diekmann. Zur Sprache wird auch der Abschied des "Bondkönigs" kommen.

Diekmann wird im Dezember 60 Jahre alt und erreicht damit die interne Altersgrenze der Allianz. Dennoch wird seit Monaten darüber spekuliert, dass sein Vertrag noch einmal verlängert werden könnte.

Denn Europas größter Versicherer hat derzeit alle Hände voll damit zu tun, die Krise bei der Fondstochter Pimco in den Griff zu bekommen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, hat die Allianz-Tochter Pimco den Abgang des Firmengründers und Investmentchefs Bill Gross teuer bezahlen müssen. Im September zogen Investoren insgesamt 23,5 Milliarden Dollar (18,2 Milliarden Euro) aus dem bislang von Gross gemanagten Flaggschiff "Total Return Fund" ab.

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